„Abitur 20:15“ für 194 junge Menschen

Claus-von-Stauffenberg-Schule: Zur besten Sendezeit

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Die Schulleitung ehrte ihre erfolgreichsten Abiturientinnen sowie jene Abgänger, die in den Naturwissenschaften Herausragendes geleistet hatten.

Dudenhofen „Drei Jahre sind vergangen. Was? Wirklich drei Jahre? Die Zeit verging wie im Flug“, fragte Tom Beckert, einer der drei Schulsprecher der Claus-von-Stauffenberg-Schule (CvSS), fast schon etwas ungläubig.

Die Schulleitung ehrte ihre erfolgreichsten Abiturientinnen sowie jene Abgänger, die in den Naturwissenschaften Herausragendes geleistet hatten.

Er hielt die Abschlussrede für die 194 Abiturienten und Abiturientinnen der Oberstufe. Am Freitagnachmittag erhielten sie bei der akademischen Feier in der Sporthalle ihr Abschlusszeugnis und wurden feierlich verabschiedet. Rektorin Dagmar Emmerich gab ihnen die besten Wünsche mit auf den Weg. „Abitur 20:15 - Das beste kommt zur Primetime“ so lautet das Abimotto, das gekonnt mit der Jahreszahl Bezug die beste Sendezeit im Fernsehgeschäft nimmt. In Referenz auf das Abimotto erinnerte die Rektorin die nun ehemaligen Schüler daran, dass mit dem Ende der Schulzeit ihre ganz eigene Primetime beginne und dass jeder Einzelne das Beste daraus machen solle.

Dass sie für ihren weiteren Lebensweg sehr gut vorbereitet seien, hätten die Schüler erst kürzlich unter Beweis gestellt. „Ihr Verantwortungsbewusstsein haben sie zum Beispiel während der Abiturprüfungen gezeigt, indem sie sich an Absprachen hielten, eigene Vorstellungen sowie Wünsche einer kritischen Reflexion unterzogen und daraus Verhaltensweisen ableiteten. Ebenso zeigte sich ihr Verantwortungsbewusstsein in einem sehr gut organisierten Abigag“, berichtete Rektorin Emmerich voller Stolz.

Die beiden anderen Schulsprecher Teresa Martiny und Clarissa Schäfer dankten all jenen, ohne die ein erfolgreiches Abitur für die meisten Schüler nicht so ohne Weiteres möglich gewesen wäre. Dank gebühre insbesondere den Eltern für die geschmierten Pausenbrote, dem ganzen Jahrgang für den Zusammenhalt und all den Freunden, die einem beistanden in jeder Lebenslage und jeder Krise.

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Bevor es dann an die Überreichung der Zeugnisse ging, wurden zwei Abiturientinnen noch für ihre hervorragenden Leistungen geehrt: Tanja Zahn erreichte einen Notendurchschnitt von 1,0 und Sandra Vium einen von 1,1. Für besondere Leistungen im naturwissenschaftlichen Bereich wurden Manon Stöhrer, Nikita Lal, David Krüger, Tanja Zahn, Robin Neuder, Moritz Schlaich, Nisha Veits und Julia Guldan ausgezeichnet.

Für die musikalischen Auflockerungen der akademischen Feier sorgte einerseits die Band „Thinkin’ Bricks“ mit Liedern von „Set“ und „Tenacious D“ und andererseits Fabian Schäfer am Klavier, der Chopin zum Besten gab. Die pflanzliche Dekoration hatte die Gärtnerei Fischer gestiftet.

sjs

Quelle: op-online.de

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