Stadtwerke machen aus der Eröffnung ein Fest

Alles neu auf dem Wertstoffhof

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Sie eröffneten den Wertstoffhof: Stadtverordneter Peter Petrat, die erste Kundin Ulrike Naedler, Bürgermeister Jürgen Hoffmann, Stadtverordnete Ute Seib, Hof-Leiter Thomas Wissenbach (von links) und Fachbereichsleiterin Sabine Kretschmer (rechts).

Rodgau - Das rote Band zur Eröffnung des neuen Wertstoffhofs in Jügesheim war kaum durchschnitten, da strömten die Kunden schon auf das Gelände an der Philipp-Reis-Straße 19. Der Pkw-Kreisverkehr inmitten der Container bereitete anfangs zwar kleine Probleme.

Dank der guten Einweisung durch die Stadtwerkemitarbeiter ging’s dann aber reibungslos weiter. Der neue Wertstoffhof ersetzt den bisherigen, dessen Kapazität und technische Ausstattung modernen Anforderungen nicht mehr genügte. 500 Bürger pro Woche nutzen das Angebot, um Elektroschrott, Papiermüll & Co. abzugeben. Erste Kundin bei der Neueröffnung war Ulrike Naedler mit Elektroschrott. Zusammen mit Bürgermeister Jürgen Hoffmann durchschnitt sie das rote Band. Dann ging’s auf dem Gelände rund. Wertstoffhofleiter Thomas Wissenbach und seine Mitarbeiter hatten mit der Einweisung der Pkw und der Kundenbetreuung an den Containern alle Hände voll zu tun. Vertreterinnen und Vertreter der Rodgauer Parteien verfolgten die neuen Betriebsabläufe, darunter Stadtverordnetenvorsteherin Anette Schweikart-Paul.

Die Stadtwerke machten aus der Eröffnung ein Fest. Wer mochte, konnte die neue Werkstatt- und Lagerhalle, an die sich die neuen Büros anschließen, besichtigen. Danach warteten an dekorierten Biertischgarnituren Würstchen, Schnittchen, Eis und Getränke.

Zur Begrüßung dankte Bürgermeister Jürgen Hoffmann allen am Bau Beteiligten und natürlich den Stadtwerkemitarbeitern für ihr Engagement. Hoffmann pries den Flächenzugewinn von 300 Quadratmeter und die Ausweitung des Serviceangebots um die Abnahme von unbelastetem Altholz, Sperrholz und Kunstoffen. Den Wertstoffhof bezeichnete er als „Beitrag zum Wohlfühlfaktor in Rodgau“. In dem Neubau wollte der Verwaltungschef ein Zeichen dafür sehen, „dass die Stadtwerke zum Wohl der Bürger auf einem guten Weg sind“.

Wie werde ich..? Fachkraft für Abfallwirtschaft

Die neue Anlage erfüllt verschärfte Umweltauflagen, die andere Kommunen erst noch erreichen müssen. Vom Ergebnis dessen, was sie genehmigt hatte, überzeugte sich am Eröffnungsmorgen Daniela Wenzel vom Abfallentsorgungsdezernat beim Regierungspräsidium Darmstadt. „Ich bin beeindruckt“, lobte sie den Betrieb.

Der Neubau stand in zwölf Monaten. Dabei gab es Überraschungen. Unter der alten Lagerhalle fand sich belastetes Erdreich. Auch musste die Tragschicht unterm Asphalt, auf dem die Container stehen, stabiler ausgeführt werden als gedacht. Das alles trieb die Kosten um etwa 60.000 Euro in die Höhe. Macht etwa 2,4 Millionen Euro Gesamtkosten. (bp)

Bilder: Elektro-Müllwagen schont Umwelt und Ohren

Quelle: op-online.de

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