Informationen rund ums Alter

Ann-Katrin Steinbach: Hilfestellung für Senioren

+
Die neue Seniorenberaterin Ann-Katrin Steinbach ist zu erreichen unter  06106/693-1233. 

Rodgau - Die Seniorenberatung der Stadt Rodgau hat sich seit Mai 2001 als wichtige Anlaufstelle für Fragen und Probleme etabliert. Ältere Menschen und ihre Angehörigen treffen jetzt Ann-Katrin Steinbach als neue Ansprechpartnerin im Rathaus.

Weil mit zunehmenden Alter das Leben in mancher Hinsicht beschwerlicher wird, bietet die Seniorenberatung der Stadt Rodgau Unterstützung an: Ann-Katrin Steinbach heißt die neue Ansprechpartnerin für Fragen zu Hilfeleistungen und Informationen über Angebote. Anfang September hat die 25-Jährige diese Tätigkeit aufgenommen, weil ihre Vorgängerin Julia Hirschfeld inzwischen an andere Stelle in der Stadtverwaltung arbeitet.

Die Aufgaben der Senioreberaterin: Sie unterstützt und berät pflegende Angehörige, macht Hausbesuche, organisiert Veranstaltungen zu aktuellen Themen, informiert über Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen, verwaltet Adressen der Alten- und Pflegeheime in Stadt und Kreis Offenbach und vieles mehr. Ältere Menschen, ihre Angehörigen, aber auch andere Interessierte finden die Anlaufstelle zu allen Fragen rund ums Alter im Erdgeschoss des Rathauses.

Dabei geht es darum, die Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten, um das Leben im vertrauten, häuslichen Umfeld zu sichern. Dazu gehört beispielsweise auch eine alten- oder behindertengerechte Umgestaltung der Wohnung, zu der Kollegin Bettina Quell berät: 06106/693-1270.

Die junge Frau war zuletzt bei der Verbraucherzentrale Mainz im Referat Gesundheit und Pflege beschäftigt. Dort klärte sie über Selbstzahlerleistungen beim Arzt und im Krankenhaus auf und über Betrugsmaschen bei Senioren. Außerdem engagierte sie sich ehrenamtlich im Sozialdienst des Roten Kreuzes. Deswegen ist sie beispielsweise mit dem System des Hausnotrufs vertraut und kennt darüber hinaus weitere Angebote, die ältere Menschen in Anspruch nehmen können. Ann-Katrin Kramer hat ein Studium der Gesundheitsförderung und eines in „Public Health“ abgeschlossen, sich außerdem zu Themen wie Gesundheit und Gesundheitsmanagement fortgebildet.

Einen weiteren Schwerpunkt an ihrem neuen Arbeitsplatz stellen Hilfen bei Pflegebedürftigkeit dar. Doch auch pflegende Angehörige brauchen ein offenes Ohr: Sie sind oft allein mit ihren Sorgen und am Ende ihrer Kräfte. Körperlich und emotional verausgaben sie sich häufig, weil sie selbst meist zurückstecken, wenn es um die Betreuung des Partners oder eines Verwandten geht.

Man lernt nie aus - Gehirn ist im Alter offen für Neues

Die 14-tägig von 15.30 bis 17.30 Uhr stattfindende Demenzsprechstunde in der Alten Schule Jügesheim, Ludwigstraße 37, die mit dem vierten Hessischen Gesundheitspreis in der Kategorie „Gesundes Altern“ ausgezeichnet wurde, aber auch der Gesprächskreis für pflegende Angehörige (jeden dritten Mittwoch, 19 Uhr, in der K&S Seniorenresidenz, Frankfurter Straße 78-80, Nieder-Roden) stoßen bei den Bürgern auf gute Resonanz.

Wie Erster Stadtrat Michael Schüßler (FDP) sagte, werde das städtische Angebot durch die Seniorenclubs ergänzt, die Kaffeenachmittage, Ausflüge und Freizeitaktivitäten organisieren. Bürgermeister Jürgen Hoffmann (SPD) hält die Seniorenberatung, die die Stadt Rodgau seit dem Jahr 2001 anbietet, insbesondere wegen des demographischen Wandels und der inzwischen häufig fehlenden Familienbünde für eine notwendige Unterstützung der älteren Menschen. (siw)

Quelle: op-online.de

Kommentare