Antrag für Tempolimit

CDU will Autofahrer bremsen

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Zu schnell: Die CDU fordert nachts „Tempo 30“ auf den Hauptverkehrsstraßen in Rodgau. Das Foto entstand an der Dudenhöfer Straße in Jügesheim.

Rodgau - Eine Tempo-Reduzierung auf den Straßen soll nach dem Willen der CDU die Nachtruhe fördern. Mit einem Antrag im Stadtparlament will die Union erreichen, das die Hauptverkehrsstraßen in Rodgau von 22 bis 6 Uhr mit einem generellen Tempolimit von 30 Stundenkilometern belegt werden.

Zudem solle der Magistrat mit der Straßenbaubehörde „Hessen mobil“ verhandeln, um eine Verkehrszählung sowie eine permanente Lärmmessung an der Bundesstraße 45 zu erreichen. Als Ziel nennt die CDU eine Begrenzung auf „Tempo 100“ von 22 bis 6 Uhr. Von den Tempolimits erwartet die CDU-Stadtverordnetenfraktion eine spürbare Verringerung des Lärms. Dies sei sinnvoll, um den Anwohnern eine Nachtruhe zu ermöglichen. Bei „Tempo 30 nachts“ auf den Hauptstraßen werde sich möglicherweise ein Teil des Durchgangsverkehrs auf überörtliche Straßen verlagern.

Der Leidensdruck ist offenbar hoch. Der Straßenverkehr in Rodgau habe sich signifikant erhöht, schreibt CDU-Fraktionsvorsitzender Clemens Jäger: „Insbesondere auf der B 45 entsteht mittlerweile auch nachts ein Dauerschallpegel, der nicht nur die direkten Anwohner belastet, sondern je nach Wind- und Wetterlage bis tief in die Stadtteile wahrzunehmen ist.“ Ein besonderes Augenmerk solle der Magistrat auch auf den Schwerlastverkehr legen, meint die CDU. Besonders an der Rodgau-Ringstraße in Nieder-Roden bestehe „eventuell weiterer Handlungsbedarf“.

(eh)

Quelle: op-online.de

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