Arbeitsagentur vergibt Zertifikat

Dental-Union bildet besonders gut aus

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Claudia Ernet, Ansprechpartner für Ausbildungsplätze bei der Dental-Union, und Ausbildungsleiter Riko Mahr (Mitte) können stolz sein. Sie nahmen gestern vom Vorsitzenden der Geschäftsführung der Arbeitsagentur, Thomas Iser (rechts), das Zertifikat entgegen.

Nieder-Roden - Viele Betriebe bilden aus. Die Dental-Union GmbH am Gutenbergring aber kann’s besonders gut. Dafür hat das Unternehmen gestern das Ausbildungszertifikat der Agentur für Arbeit erhalten.

Die Urkunde würdigt den hohen Standard im Umgang mit Lehrlingen und auch pfiffige Ideen, wie das Unternehmen an qualifizierte junge Bewerber heran kommt. Dazu zählt etwa die eigens konzipierte Internetseite www.azubihelden.net.

Die Dental-Union bietet dem Nachwuchs aber noch mehr. Zum Beispiel Nachschulungen im Betrieb bei Problemen. Oder Ansprechpartner in einer speziellen Ausbildungsabteilung. Dies sei „für einen mittelständischen Betrieb außergewöhnlich viel“, lobte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur, Thomas Iser, bei der Zertifikatsübergabe. Das Lob hörten die Geschäftsführer Stefan Bleitner und Otto Kneisel natürlich gern.

Die Dental-Union nimmt das Thema Ausbildung sehr ernst. Das ist aber auch überlebenswichtig, wie die Firmenchefs bekräftigen. Große Firmen fegten den Markt leer, der Mittelstand komme meist nur an Bewerber aus der zweiten Runde heran. „Aber auch da gibt es sehr qualifizierte Leute.“

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Nicht nur online ist die Dental-Union GmbH engagiert. Auch im richtigen Leben leistet das Unternehmen Einiges rund ums Thema Ausbildung. Die Firma bildet seit vielen Jahren aus. Dabei durchlaufen Nachwuchskräfte alle Abteilungen. Es gibt regelmäßige Azubi-Meetings sowie interne und externe Schulungen. Die jungen Leute erhalten außerdem die Möglichkeit, sich in Projekten zu engagieren, um ihre Talente zu beweisen.

Um sich gute Lehrlinge zu sichern, ist die Dental-Union GmbH auf allen Ausbildungsmessen in der Region präsent, von der gOFfit bis zur Rodgauer Bildungsmesse. Immer wieder machen der Ausbildungsleiter Riko Mahr und seine Kollegin Claudia Ernet dabei die Erfahrung, dass die Schülerinnen und Schüler auf diesen Besuch schlecht vorbereitet sind. „Viele wissen gar nicht, welche Chance das eigentlich ist“, bedauern die Ausbilder. Zurzeit werden in Nieder-Roden vier junge Leute ausgebildet: je zwei zu Fachkräften für Lagerlogistik und zu Kaufleuten im Groß- und Außenhandel, Fachrichtung Großhandel. (bp)

Quelle: op-online.de

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