Jugend des FTF brilliert mit toller Dekoration

Nach Hollywood umgezogen

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Das Programm war zur großen Oscar-Verleihung zusammengeschnürt.  Fotos: Stripling

Hainhausen - Ein roter Teppich ziert den Eingang zu den Hallen des SKV Hainhausen, künstliche Blitzlichter an den Seitenwänden empfangen die Besucher, zudem: Star-sterne auf dem Boden, der Globus der Universal Pictures an der Hallendecke, Filmplakate überall an den Wänden, die Figuren der Oscarverleihung in Lebensgröße in allen Ecken.

Die überwältigende Dekoration des Freundeskreises für Turnen und Fastnacht (FTF), welche von einem Dekorationsteam unter der Leitung von Steffi Friedrich zusammengestellt worden war, erweckte auch bei der Jugendsitzung am Sonntagnachmittag den Eindruck, die Fastnacht des FTF sei nach Hollywood umgezogen. Dementsprechend führten die drei Moderatoren, Maximilian Werner, Emil Rausch und Sarah Combrink das Publikum nicht nur von einem Programmpunkt zum nächsten, sondern auch von Film zu Film, von Set zu Set. Ob A-capella-Klänge, Gardetanz oder Büttenrede, an diesem Nachmittag war es gelungen, wirklich fast jeden Programmpunkt ins Motto „Hollywood. Stars und Sternchen“ einzubinden und das gesamte Programm zu einer großen Oscar-Verleihung zusammenzuschnüren. Die 75 aktiven Kinder und Jugendlichen blieben damit noch näher am Kampagne-Thema als die Erwachsenen bei den großen Sitzungen des FTF zuvor. So tanzten zum Beispiel die „Wasserflöhe“, die von Emilie Hahn, Anja Roth, Sabine Quell und Saskia Witt gecoacht worden waren, einen Tanz zum Disneyfilm „Die Monster-AG“.

Die Tanzgruppe „Sloopies“ (alle Akteure zwischen 9 und 13 Jahren), welche an diesem Nachmittag ihre Premiere auf dem „Narrenschiff“ des FTF gab, brillierte mit einem Tanz, der an die kleinen, süßen Minions angelehnt war. Sie standen dabei unter der Leitung von Kristin Werner, Luci und Silke Deckert. Weg von den Kinderfilmen von Disney und Universal Pictures, hinein ins Hollywood der 20er und 30er Jahre entführte wiederum „Blackbeards Crew“, in der die jugendlichen Tänzerinnen und Tänzer (14 bis 16 Jahre alt) ihr ganzes Talent zeigen konnten. Im Stile von „The Great Gatsby“ verzauberte das elfköpfige Ensemble, trainiert von Silke Deckert und Inga Kern, den prall gefüllten Saal in der Turnhalle des SKV.

Gardetanz vom Feinsten: Die Mädels konnten sich wirklich sehen lassen.

Lediglich die Jugendpiraten-Garde, unter Aufsicht des Trainerteams Klaudia Prebezac und Steffi Helmer, blieb fastnachtlich im klassischen Sinne. Allerdings waren Programmpunkte, die das Thema Hollywood, wenn überhaupt, nur streiften, auch bei den Rednervorträgen die Ausnahme. Max Eser etwa widmete seinen Einzelvortrag, den er auch bei der großen Sitzung des FTF schon vorgetragen hatte, dem „Chillen nach dem Abitur“. In der Gruppe „Six Pack“ wurde derselbe allerdings zusammen mit Lars Mathes und Leon Brehler dem Thema schon wieder treu, als sie unter anderem einen Blues-Brothers-Tanz aufführten.

Bilder: Jugendsitzung FTF

Celine Helmer schilderte bei ihrer Rede, wie sie nach einem anstrengenden Ausflug als Paparazzi nach Hollwood gemerkt habe, dass sie eigentlich nur in die Bütt gehöre. Die City Girls, Kristin Friedrich, Nina Rudolph, Jule van der Meer und Rebekka Kratz, unterstützt von Emil Rauch, brachten schließlich eine eigene Casting-Show auf die Bühne, bei der unter anderem ein Schlumpf, Miley Cirus und weitere untypische Talente vorgestellt wurden. Dass zu jedem Film auch Musik gehört, bewiesen die „Söhne Rodgaus“, die das Set beim Dreh eines Mafiafilmes darstellten und mehrere bekannte Lieder dafür umdichteten. (sjs) 

Quelle: op-online.de

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