Karrieresprung zum Elferrat

Jugendsitzung der TGS Jügesheim

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Super geschminkt und verkleidet: Der Bühnennachwuchs wuselte quirlig über die Bühne.

Jügesheim - Wie kommt man eigentlich in den Elferrat und wie sollte eine fastnachtliche Karriere aussehen? Diese und weitere Fragen zur Narrenzeit wurden in der Jugendsitzung der TGS Jügesheim auf unterschiedlichste Weise behandelt.

Yves-Joel Grimm, der neue Jugendpräsident der TGS, musste sich diese Frage mit seinen Elfern allerdings nicht mehr stellen. Er gab am Sonntag ein mehr als gelungenes Debüt. Das Jugendorchester in Kooperation mit der GBS Brass-Band unter der Leitung von Rene Frank erklang um 14.11 Uhr zur Eröffnung der Sitzung. Nach dem Einmarsch begrüßte der Jugendpräsident Yves-Joel Grimm die gespannten Zuhörer in der Georg-Büchner-Schule, ehe er das Wort an das Jugendprinzenpaar abgab. Amina Dorschner und Max Garwrilow widmeten ihre Rede einem Vergleich der Fastnacht und ihrem Familienleben. Da sie aus einem närrischen Haus kämen, sei ihr Hang zur Fastnacht beinahe eine Notwendigkeit gewesen.

Tänzerisch boten die Kindergarde unter der Leitung von Annika Grimm, Nadine und Dija Dorschner sowie die Tanzgruppe „Minkas“ unter der Leitung von Heike di Gioia und Martina Kottmeier ihr ganzes Talent auf, um das Publikum zu begeistern. Insbesondere die „Minkas“, die ihren Tanz dem Thema „Gespenster und Katzen“ gewidmet hatten, blieben dabei dem Motto der TGS-Fastnachtskampagne „In der Nacht“ treu. Doch auch die „Rodgau Hippers“, trainiert von Serafina Uslenghi, Stephanie Weimer, Johanna Kämmerer und Martina Kottmeier, und die „Crazy Chicken“, die von Simone Jarrar und Nina Klein geleitet wurden, ließen die Dunkelheit keineswegs außer Acht.

Bilder: Jugendsitzung der TGS Jügesheim 

Die „Rodgau Hippers“ widmeten sich dem Land der Träume und Peter Pan, die „Crazy Chicken“ den Sternen. Musikalisch machte allem voran die Gruppe „Prösterchen“, dirigiert von Franziska Mahr, Stimmung. Bei Liedern wie „Wahnsinn“ von Wolfgang Petry kam der Saal aus dem Klatschen gar nicht mehr heraus. Allerdings waren auch viele Sketche von Gesang begleitet. Sandra Grimms „Drum Boys“ brachten mit einer Kombination aus Vortrag und Musik das Thema „Wie punktet man bei den Mädchen“ auf die Bühne.

Eine Torte von der Bäckerei Bauder für die Hoheiten der Jugendfastnacht wurde überreicht.

Die Gugisheimer, angeführt von Susanne Mahr, Sabrina und Jenny Schmidt, die sich dem Thema „Nachtflugverbot für Gespenster“ verschrieben hatten, taten es ihnen gleich. Neben der Musik begeisterten auch die Sketche der einzelnen Vorträge. Die Plappermäuler, Annalena Kroese und Leia Bucci, sorgten auch bei den Erwachsenen für Lacher, als sie den Schulalltag parodierten und die „Lästerschwestern“ nahmen die Vorbereitung für eine Kostümparty aufs Korn. Lara Lehmberg und Mareike Gustke wiederum widmeten sich dem Wunsch eines jeden Mädchens mit dem Vortrag „Ich möchte eine Prinzessin sein“, während bei den Jungen, Adrian Mazzoldi und Abel Röcken, mit dem Thema „Qualifikation zum Elfer“ eher der Sprung auf der Karriereleiter im Vordergrund stand. Dass der neue Jugendpräsident durch seine Ernennung die Narrenschar inspiriert hatte, wurde mehr als deutlich. Auch die Sketch-Gruppe „Spezis“ (Ronja Kawecki, Marie Scherer, Felix Löw, Benjamin Berg), hatte das Thema Fastnachts-Karriere auf die Bühne gebracht.

sjs

Quelle: op-online.de

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