Auffangstation von Petra Kipper

Freie Wähler halten fest an Wildtierarche

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Die Wildtierache ist von der Schließung bedroht: Wohin dann mit Fundtieren wie dem putzigen Eichhörnchen?

Rodgau - Die Auseinandersetzungen um die „Wildtierarche Rodgau“, die Auffangstation von Petra Kipper, beschäftigt viele Tierfreunde. Wie berichtet, will das Kreisveterinäramt die Betriebserlaubnis nicht verlängern, weil Petra Kipper angeblich die Sachkunde fehle.

Nur noch bis Oktober duldet die Behörde die „Wildtierarche“. Jetzt äußern sich die Freien Wähler zum Thema: Da sich Petra Kipper durch ihre jahrelange Tätigkeit in der Wildtierpflege sehr gut auskenne, sei sie wohl ein Dorn im Auge der zuständigen Mitarbeiterin im Kreishaus, mutmaßt Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Dauth. Es steht für ihn außer Frage, dass sich ein Vorgesetzter wie Landrat Oliver Quilling, erst einmal hinter seine Mitarbeiter stelle. Nachdem er aber aus verschiedenen Quellen über die Arbeitsweise seiner Amtstierärtztin unterrichtet worden sei, müssten Konsequenzen gezogen werden.

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Dauth: „Es kann nach dem gesunden Menschenverstand nicht sein, dass eine Wohnzimmerauffangstation in Rödermark genehmigt wird und eine professionell geführte Wildtierauffangstation wie in Rodgau geschlossen werden soll und das von der gleichen Amtstierärtztin mit Unterstützung des Landrates.“ Als Mitwirkende in der politischen Landschaft in der Stadt Rodgau sowie des Kreises Offenbach werde dort mit Unterstützung des Landrates ein Krieg zwischen Petra Kipper und der Amtstierärtztin auf dem Rücken der Wildtiere ausgetragen. „Das darf im Interesse der Wildtiere so nicht weitergehen“, meint der FWG-Fraktionschef. (siw)

Bilder: Tierbabys in Frankfurt und Kronberg

Quelle: op-online.de

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