Freie Wähler Rodgau setzen auf Kontinuität

Den Bürgern Forum und Stimme

Rodgau - Bei der Mitgliederversammlung der Freien Wähler (FW) Rodgau zur Aufstellung der Kandidaten für die Kommunalwahl folgten die Mitglieder dem Vorstandsvorschlag und bestätigten die mit 15 Personen besetzte Liste.

Spitzenkandidat wird Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Dauth sein, der in den vergangenen fünf Jahren mit Sandra Dauth die Fraktion bildete. Beide können auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken, in der viele Ideen und Anregungen im und außerhalb des Parlaments umgesetzt wurden. Harald Schroeder, dem insbesondere die Auswirkungen des geplanten transatlantisches Abkommens TTIP auf die Stadt Rodgau am Herzen liegen, wird auf Platz 2 sein. Um die Interessen der jüngeren Generation wird sich die 24-jährige Sandra Dauth kümmern, die den Platz 3 auf der Liste bekommen hat. Auf Platz 4 folgt Karin Schroeder, die bislang die Interessen der FW Rodgau ehrenamtlich im Magistrat vertreten hat. Auf den weiteren Plätzen: Renate Dauth, Leon Schmitt, Marcel Dauth, Manuela Bochmann, Peter Jakubowski, Iris Jakubowski, Werner Schwender, Britta Hildebrand, Frank Graf, Arnold Brehm, Rosemarie Brehm.

Nach Einschätzung der FW Rodgau ist dies eine überzeugende Mannschaft und auch eine ausgewogene und über die meisten Stadtteile gut verteilte Liste. Wegen der erfolgreichen Arbeit und großen Zustimmung der Bevölkerung rechnen die FW Rodgau bei der Wahl am 6. März damit, mit mindestens vier Personen ins Stadtparlament einzuziehen. Für die Kommunalwahl im März gelte es, „die schon positiven Ergebnisse unserer bürger- und familienfreundlichen Politik für die nächsten Jahre erfolgreich fortzusetzen“, meint Karl-Heinz Dauth. Man wolle weiterhin eine basisdemokratische Stadtpolitik gestalten. Gemäß dem Leitsatz der FW Rodgau „Politik kann auch ehrlich sein“ solle der Kurs fortgesetzt werden.

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Seit 1996 bestehen die FW Rodgau als Wähler-Gemeinschaft und sind seit 1997 ununterbrochen im Rodgauer Stadtparlament als Fraktion vertreten. „Wir sind als politischer Verein organisiert, der keinerlei Weisung weder vom Kreis noch vom Land entgegennimmt“, erklärt Gründungsmitglied Harald Schroeder. Die alleinige Aufgabe bestehe darin, den Bürgern als Forum und Stimme für ihre kommunalpolitischen Vorstellungen in der Stadt zu dienen, erläutert Gründungsmitglied Karin Schroeder.

Zu den positiven Beispielen, an denen sie mitgewirkt haben, rechnen die FW Rodgau etwa die Verkleinerung des hauptamtlichen Magistrats der Stadt Rodgau, die Abschaffung der Ortsbeiräte, die erfolgreiche Haushaltssanierung und die Stadtentwicklung mit der Ausweisung von weiterem Bauland. Die FW werden sich auch im Kreis engagieren: Heinz-Georg Sehring aus Langen und Karl-Heinz Dauth sind die Spitzenkandidaten.

siw

Quelle: op-online.de

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