Fusionsverhandlungen zwischen TGS und TGM SV

Auf dem Weg zur gemeinsamen Zukunft

Jügesheim - Die großen Jügesheimer Vereine TGS und TGM SV steuern nach ihrem 2011 gescheiterten ersten Anlauf erneut zielstrebig auf eine Fusion zu. Bei einer ersten Info-Veranstaltung der TGS berichtete die Vorsitzende Heide Klabers vor 35 Mitgliedern umfassend.

Seit 2009 hatte es Gespräche und Abstimmungen zwischen den Vereinen gegeben. 2011 folgte dann der Rückschlag, bevor ab 2013 Vorstand und nach und nach alle Abteilungen wieder intensive Kontakte pflegten. Im ersten Quartal 2016 solle die Abstimmung Klarheit über die gemeinsame Zukunft bringen. Um ein überzeugendes Votum zu erreichen, seien öffentliche Veranstaltungen vorgesehen, um Fragen zu beantworten. Harald Mahr als Abteilungsleiter und Martina Berg als Jugendleitung Karneval berichteten, beide Abteilungen wollten die Fusion realisieren. Jede der erfolgreichen Veranstaltungen werde beibehalten, die Jugend arbeite erfolgreich zusammen, auf keinen könne verzichtet werden. Gleiches sagte Markus Roßkopf für die Jugendfußballer. Sie hätten den Zusammenschluss am liebsten schon früher gehabt, um Kosten zu senken. Da beide Vereine aber auf eine sehr starke Jugendarbeit bauen können, wird eine Spielgemeinschaft als Zwischenlösung vom Verband nicht genehmigt. So muss man noch einmal ein Jahr lang gegeneinander antreten. Immerhin sind in beiden Vereinen mehr als 400 Jugendspieler/innen spielberechtigt. Ob alle Spieler danach dabei bleiben, wagte Roßkopf zu bezweifeln.

In welcher Liga spielen in Zukunft die Senioren? Dazu berichtete Thomas Theobald von dem in der TGS geltenden Leitsatz, dass die Ligastärke der A-Jugend mindestens erklärtes Ziel sein solle, denn man wolle die gut ausgebildeten jungen Mitglieder anschließend auch in den Spielbetrieb integrieren, wenn sie zu den Senioren aufschließen.

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Einstimmig auf Fusionskurs

Wie alle anderen Wettkampfmannschaften auch, drängen die Tischtennisspieler darauf, vor Ablauf der nächsten Meldefrist die Fusionsabstimmung hinter sich gebracht zu haben, um planen zu können. Zum Thema Immobilien bestätigte Vorstandsmitglied Lothar Mark, dass die Halle statisch so weit ertüchtigt worden sei, dass sie sich auch künftig für den Sportbetrieb eigne. Bei größeren Veranstaltungen fühle sich die TGS in der Aula der Georg-Büchner-Schule sehr gut aufgehoben. Als Vereinsgaststätte stehe in Zukunft und auch schon jetzt das Lokal der TGM SV zur Verfügung. Wie lautet der Name des neuen Vereins? Dazu wurden die Mitglieder eingeladen mitzuarbeiten. 2009 hatten sich beide Vereine für den Namen „Rodgauer Sport- und Kulturgemeinschaft Jügesheim“ (RKG) ausgesprochen. Heide Klabers bestätigte, dass die Vorstände beider Vereine an Bord bleiben werden. Beide Vereine seien gesund, substanzstark und brächten ein erhebliches Vermögen ein. Bei der derzeitigen guten personellen Ausstattung und den engagierten ehrenamtlichen Helfern, werde kein Geschäftsführer benötigt, sagte Lothar Mark. Im Oktober finde eine gemeinsame Informationsveranstaltung statt.

Torloses Derby in Jügesheim

bp

Quelle: op-online.de

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