Musikalisches Feuerwerk gezündet

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Bigband der Scholl-Schule auf Orchesterreise. Regionaltreffen in Münster. Bigband macht Spaß: Die Orchesterreise in den Taunus stärkte das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppe. Da klappte das Zusammenspiel gleich noch besser.

Hainhausen - Gleich zwei Reisebusse waren nötig, um die etwa 100 Musiker der Bigband der Geschwister-Scholl-Schule (GSS) und der Bläserklassen 6aG und 6eR zum Auftritt nach Münster zu bringen. Dort fand zum zehnten Mal das Konzert „Schulen in Hessen musizieren“ statt.

Die Veranstaltung in der Kulturhalle war mit 550 Teilnehmern die größte von zehn Regionalbegegnungen in Hessen, zu denen insgesamt rund 3600 Schüler zusammenkamen. Seit Jahrzehnten dienen diese Treffen von Chören, Bigbands, Orchestern und anderen Gruppen als Plattform, um zu zeigen, was die Schulen im Fach Musik leisten. Organisiert wird dieser Tag vom Verband deutscher Schulmusiker und dem hessischen Kultusministerium.

Die Geschwister-Scholl-Schule stand gleich dreimal auf der Bühne. Mit Filmmusik aus „Pirates of the Caribbean“, „Tarzan“ und „Shrek“ zeigten die Bläserklassen 6aG (Leitung Tino Desogus) und 6eR (Leitung Michael Weber), wie weit man in eineinhalb Jahren kommen kann. Alle Kinder waren am Beginn des vergangenen Schuljahres noch Anfänger auf ihren Instrumenten gewesen. Ein wahres Feuerwerk zündete die 55-köpfige Bigband der Scholl-Schule unter Leitung von Tino Desogus mit „Mas Que Nada“, „Lady Marmalade“ und „Happy“. Begeisterter Applaus und Zugabe-Rufe belohnten die Schüler für ihre gelungene Darbietung auf sehr hohem Niveau.

Auf einer dreitägigen Orchesterreise hatten sich die jungen Musiker auf ihren großen Auftritt vorbereitet. In der Jugendherberge Oberreifenberg im Taunus probten sie noch einmal ganz intensiv an den Stücken und arbeiteten auch noch die letzten Defizite auf. Das Stück „Happy“ wurde dort neu einstudiert. „Gemeinsame Erlebnisse wie diese stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitwirkenden und haben damit auch positive Auswirkungen auf das Zusammenspiel“, betont Desogus. Es sei wichtig gewesen, häufig in kleinen Gruppen zu proben. Möglich war dies, weil mit Stephanie Glaab, Christian Glaab und Sonja Lukas drei weitere Musiklehrer zur Verfügung standen. Tino Desogus: „Das hat richtig Spaß gemacht und die Bigband einen großen Schritt nach vorne gebracht.“ (siw)

Quelle: op-online.de

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