Nur alle zwei Jahre feiern

„Hinnerhoffest“ ist sehr beliebt

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Mit Freunden organisieren die Dudenhöfer das Fest nun schon seit zwölf Jahren.  

Dudenhofen - Gleich an zwei Tagen wurde beim „Hinnerhoffest“ im alten Ortskern in ordentlich gefeiert. Dabei boten Freitag und Sonntag im Hof von Gretchen Seib zwei unterschiedliche Facetten. Am ersten Abend stand die Gemütlichkeit im Zentrum.

Zu deftigen Spezialitäten aus der Dudenhöfer Vesperküche gesellten sich Musik von Wolfgang Lieberwirth, Schunkelstimmung und Urlaubsatmosphäre im bunt beleuchteten Innenhof der Niewpoorter Straße. Auf der Speisekarte stand neben Handkäs und Schmalzbroten auch die „Haarworscht im Leinensäckchen“, eine luftgetrocknete Salami, die früher gern bei der Heuernte gegessen wurde. Am Sonntag spielte zum musikalischen Frühschoppen Teresa Kästel mit ihrer Band auf. Neben karibischen Klängen und Coverversionen präsentierte die Sängerin auch ihre Spezialität, nämlich Songs von Rockröhre Tina Turner.

An beiden Tagen war der schmale Hof rappelvoll. Das Fest erfreut sich großer Beliebtheit. Es findet jedoch nur alle zwei Jahre statt. Die Feier solle etwas Besonderes bleiben und außerdem wolle man die Helfer nicht übermäßig strapazieren. „Lieber dafür alle zwei Jahre richtig feiern“, erklären die Familien Kern und Seib. Mit Freunden organisieren die Dudenhöfer das Fest nun schon seit zwölf Jahren. Premiere war 2003 bei einem Ortsteilfest anlässlich der 725-Jahr-Feier Dudenhofens.

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Dabei hat sich vieles bewährt und ist gleich geblieben. Von Anfang an sei auf die Helfer und die Nachbarn Verlass gewesen, danken die Organisatoren. Seinen Namen verdankt das „Hinnerhoffest“ ganz einfach seiner Lage im Innenhof des Grundstücks an der Hauptstraße. Gefeiert wird nämlich auf dem Hof zwischen dem 1701 gebauten Elternhaus der Familie Seib, Scheune und dem sogenannten Hinterhaus, einer rückseitigen zusätzlichen Bebauung. Zu Kaffee und Kuchen am Sonntag gab es mit der himbeerig-süßen und zitronen-frischen „Helga“ das passende Gegenstück zum Kultgetränk „Hugo“. Die Chancen für eine Fortsetzung der Veranstaltung in zwei Jahren stehen gut. „Solange die Helfer Spaß dabei haben, machen wir weiter“, lautet der gute Vorsatz. (pep)

Quelle: op-online.de

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