Sehnsucht nach bunten Blumen

Hobbygärtner startklar

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Bernd Fischer im Gewächshaus, in dem Fleißige Lieschen und andere Pflanzen blühen.

Dudenhofen - Auch wenn der Sommer bislang nur ein kurzes Gastspiel gegeben hat, so steigt doch bei den meisten Hobbygärtnern mit den Temperaturen die Lust, im Garten oder auf dem Balkon zu werkeln. Von Simone Weil

Vor allem weil die Freude an Farben und Duft groß ist, die die schönen Pflanzen mit sich bringen. Deswegen stehen in der Gärtnerei Fischer alle Zeiger auf Aktion: Da die Kundschaft schon in den Startlöchern steht, bieten die Brüder Ralf und Bernd Fischer in ihrem Betrieb jeweils zwischen 10 und 16 Uhr am 19. und 26. April verkaufsoffene Sonntage an. Am 19. wird außerdem ein großes Frühlingsfest mit Blasmusik, großem Biergartenbetrieb und Pflanzendoktor gefeiert.

In der Hand hat er Kosmeentriebe. 

Geranien, Petunien, Fleißige Lieschen, Verbenen, Wandelröschen und viele Pflanzen mehr sind in verschiedenen Stadien in den Gewächshäusern des Betriebs zu finden – größtenteils aus eigener Anzucht. Den ganzen Sommer über werden neue Pflanzen nachgezogen, damit die Kundschaft immer genügend Auswahl hat und Verblühtes ersetzen kann. Eigentlich ist es fürs Bestücken der Balkonkästen und Beete noch ein wenig früh, weil es noch Nachtfrost geben kann, der den Pflanzen schadet. „Die Kunden wollen jetzt pflanzen und Garten oder Terrasse schön machen und alle anderen Gärtnereien bieten das Sortiment eben auch an“, räumt Ralf Fischer ein. Übrigens rät er dazu, nicht an der Blumenerde zu sparen und dafür lieber eine Pflanze weniger zu kaufen.

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Von der Gärtnerlust in Städten auf engstem Raum, kleinen Terrassen und noch kleineren Balkons inspiriert, greifen die Anbieter die Nachfrage auf, und bieten eigens Kräuter und spezielle Züchtungen wie Tomaten und Erdbeeren an, die sich auch in Hängeampeln richtig gut machen. Beliebt sind auch die Trios: Drei verschiedene Blütenpflanzen in einem Topf zaubern richtig viel Farbe in Blumenkästen und Hängetöpfe. Allerdings sollte man bei empfindlichen Pflanzen mit zarten Blättern noch vorsichtig sein: Nur an geschützten Plätzen dürfen sie raus, müssen ansonsten abgedeckt oder über Nacht in wärmere Räume gebracht werden. „Mit Gemüsepflanzen wie Paprika, Gurke und Tomaten sollte man noch warten, die brauchen zwischen 12 und 15 Grad“, sagt Ralf Fischer.

Quelle: op-online.de

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