Ortswechsel und gutes Wetter

Kerb-Spaß diesmal im Pfarrgarten

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Da war Druck auf dem Kessel! Beim Bieranstich (Michelsbräu) nahm Bürgermeister Jürgen Hoffmann beim spritzigen Vergnügen eine unfreiwillige Dusche.

Hainhausen - Großer Andrang, viel Lob für die Einbindung des Pfarrgartens und jede Menge fröhlicher und zufriedener Gesichter kann die 29. Kerb in Hainhausen verzeichnen, die heute zu Ende geht. Dabei gab es zwei auffällige Veränderungen.

Zum einen wurden alle Aktivitäten, die vorher im verkehrsberuhigten Bereich der Martin-Bihn-Straße stattfanden, in den Pfarrgarten verlegt. Und zum anderen spielte endlich auch mal wieder das Wetter mit. Neben Schießbude, Dosenwerfen und Süßigkeitenstand stehen in Hainhausen zur Kerbfeier schon immer das gesellige Beisammensein und die Einbindung der Vereine im Mittelpunkt. Dieses Mal mit noch deutlicherem Bezug zur Herkunft des Festes. Zum bereits vierten Mal machten die Kerbburschen um Thorsten Rudolph den Besuchern mit der längsten Theke Rodgaus ein Angebot, das sie nicht ablehnen konnten. Die 62 Meter waren voll besetzt.

Die längste Theke Hainhausens fand bei der Kerb wieder viele Freunde.

Der Ortswechsel kam durchweg gut an. Die Atmosphäre sei toll, man stehe viel näher zusammen, und unter Bäumen und im Grünen zu stehen sei viel schöner als auf der Straße, waren sich die meisten Gäste einig. „Es ist halt anders; zwischen den Häusern zu feiern hatte auch etwas“, war die zurückhaltendste Äußerung. Auch Musiker Günter Feltes, der drei Tage lang für Musik sorgte, beschrieb die neue Veranstaltungsfläche als ideal und freute sich über die Möglichkeit, die der Pfarrer mit der Freigabe des Gartens eröffnete. Kürzere Wege und die Möglichkeit nun auch für wirklich alle Musik zu machen, seien nur einige der vielen Vorzüge. Jedes Jahr unterstützen die Kerbburschen mit ihren Erlösen aus Waldfest, Kerb und Weihnachtsmarkt einen guten Zweck. Den verraten sie noch nicht.

Kerb 2015 in Hainhausen: Fotos

Der Samstag begann mit dem Bieranstich von Bürgermeister Jürgen Hoffmann. Nachdem auf der letzten Kerb das Fass komplett fehlte, durfte er diesmal wieder mit Hammer und Schürze ran. Zunächst schien schon der erste Schlag perfekt, dann aber wurde es doch ein spritziges Vergnügen. Hoffmann nahm es gelassen, denn dafür war das Freibier schön kühl und lecker. Mit Vereinsbewirtung wurde auch der Abend ein großer Erfolg. TGH und SKV servierten knusprige Haxe, der Obst- und Gartenbauverein klassischen Handkäs‘, die Hainhäuser Feuerwehrfreunde Flammkuchen, die Eintracht ihren Fleischwurstdöner und die CDU Hackbraten sowie Cocktails. Der Sonntag gehörte den Familien, das Mütterzentrum servierte Kaffee und Kuchen.

pep

Quelle: op-online.de

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