Am Baugebiet Hainhausen-West

Kreisel frei: Ampel-Stau ist vorbei

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Hainhausen - Autofahrer können aufatmen: Die Verkehrskreisel am Baugebiet Hainhausen-West sind seit dem Wochenende in Betrieb. Die Baustellenampeln werden nicht länger gebraucht. Auf der Südtrasse und der Rodgau-Ringstraße hatten sich die Fahrzeuge vor allem im Berufsverkehr gestaut.  

Feldwege wurden durch Schleichverkehr beschädigt. Wie stark, soll nun das bautechnische Controlling der Stadt klären. Morgen ist ein Ortstermin. Bürgermeister Jürgen Hoffmann sagte gestern auf Anfrage, die Stadt sorge weiterhin für die Instandhaltung der Feldwege. Die Bauarbeiten an den Verkehrskreiseln hatten Ende Juli begonnen. Statt drei Monaten dauerten sie fast vier. Dafür seien mehrere Faktoren verantwortlich gewesen, sagt die städtische Pressesprecherin Sabine Fischer. Zum Beispiel habe es Lieferschwierigkeiten bei den Kanalrohren gegeben; solche Rohre würden nicht mehr ab Lager geliefert, sondern auf Bestellung produziert.

Ganz fertig sind die Kreisel noch nicht. So ist der Kreisel Zum Wingertsgrund/Rodgau-Ringstraße nicht beleuchtet. Der Grund: Zunächst wird er als Teil der Umgehungsstraße angesehen. Erst mit der Anbindung des Neubaugebiets zählt er zur Ortslage. Die Tiefbauarbeiten in Hainhausen-West (H 17) dauern voraussichtlich ein Jahr, wie die Stadtverwaltung meldet. In dieser Zeit kommt all das in den Boden, was später der Versorgung dient: Kanal- und Wasserrohre, Strom-, Gas- und Telefonleitungen. Zum Schluss werden die Straßen asphaltiert. Betroffen sind der Clara-Schumann-Weg, die Johann-Strauß-Straße am Haus Nummer 7, Brüder-Grimm-Straße 14 und 16, Zum Wingertsgrund 60 und die Kreiselausfahrten. Der Verkehr wird umgeleitet. (eh)

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Quelle: op-online.de

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