Kreisquerverbindung ist ein Nadelöhr

Knöllchenärger in der Baustelle

+
Geduld braucht, wer derzeit morgens von Waldacker Richtung Dietzenbach will. Auf der B 459 geht’s nur gemächlich voran.

Rodgau / Rödermark - Das große Chaos ist mit der Sperrung der Kreisquerverbindung (K 174) nicht über Rodgau und Rödermark hereingebrochen. Ärger gibt‘s trotzdem.

Leidtragende sind - wie schon im vorigen Herbst bei den Bauarbeiten an der Kreuzung von K 174 und B 459 - die Anwohner der Hauptstraße in Waldacker und die Autofahrer, die durch Waldacker nach Dietzenbach wollen. Für sie geht es morgens bestenfalls im gemächlichen Joggingtempo voran - und zwar schon ab dem Ober-Röder Feuerwehrhaus. Besonders lang war der Rückstau während des Berufsverkehrs am Mittwochmorgen, da war sogar auf der L 3097 zwischen Rollwald und Ober-Roden viel Geduld gefragt. Grund: An der Waldacker-Kreuzung war die Ampel ausgefallen. Die funktioniert wieder, doch in Waldacker von Verkehrsfluss zu sprechen, wäre immer noch übertrieben.

Lesen Sie dazu auch:

Waldacker-Kreuzung wird Engpass

Einzelhandel verärgert über Zeitplan

Arbeiten gehen weiter

Die Autofahrer sind genervt und froh über jeden Meter, den sie voran kommen. Darunter leiden Waldackerer, die aus den Seitenstraßen nach links auf die B 459 abbiegen wollen: Ihnen tut sich so gut wie keine Lücke mehr auf. Eine Mitarbeiterin des Rathauses Ober-Roden berichtete unserer Zeitung, dass sie bis Ostern aufs Fahrrad umsteigt. Hessen Mobil hat Anfang der Woche den Umbau der Waldacker-Kreuzung fortgesetzt, den die Behörde im Dezember witterungsbedingt unterbrochen hatte. Seither ist die Kreisquerverbindung zwischen Rodgauringstraße und Waldacker-Kreuzung gesperrt. Die Arbeiten dauern laut Hessen Mobil bis Ostern.

Knöllchenliste: Welche Stadt wie abschneidet

Knöllchen-Liste: Welche Stadt wie abschneidet

 Während die Baustelle in Rödermark in Waldacker und Ober-Roden für Staus sorgt, irritiert sie manche Rodgauer Autofahrer so sehr, dass Knöllchenärger die Folge ist. Mittwochabend verwarnte das Rodgauer Ordnungsamt Fahrer mit je 20 Euro Strafgeld, weil sie auf der Kreisquerverbindung Richtung Dietzenbach zu weit in die Baustelle hineingefahren waren. Ab der Zufahrt zum Kieswerk ist die Durchfahrt verboten. Das soll weiter vorn, an der gesperrten Waldacker-Kreuzung, unerwünschte Begegnungen mit Baufahrzeugen verhindern. „Es gab schon morgens gefährliche Begegnungen“, berichtet Stadt-Pressesprecherin Sabine Fischer. Deshalb habe das Ordnungsamt an der K 174 unweit der Gemarkungsgrenze zu Dietzenbach Stellung bezogen, Falschfahrer gestoppt und verwarnt.

lö/bp

Quelle: op-online.de

Kommentare