Kulturabend der Geschwister-Scholl-Schule

Den Schülern eine Bühne bieten

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Zwar nicht gemalt, aber dennoch einfallsreich in Szene gesetzt: Die Kunstklasse 5cG brachte klassische Portraits auf die Bühne.

Hainhausen - „Ich glaube, ich war bisher auf jedem Kulturabend und ich denke immer, es geht nicht besser. Aber dann bin ich doch jedes Mal wieder überrascht“, erklärte Christa Voigt vom Förderverein der Geschwister-Scholl-Schule.

Denn auch beim 16. Kulturabend begeisterten die Schülerinnen und Schüler mit großer Bühne, tollen Auftritten und professioneller Licht- und Soundtechnik in der Sporthalle. Als Unterstützung für die Fortsetzung dieses und anderer Projekte übergaben Förderverein und Elternbeirat ein neues E-Piano, 500 Euro an den Fachbereich Sport sowie weitere 250 Euro für Ungarn-Austausch, Schulsanitäter-AG und Schulsozialarbeit. „Schön, dass wieder so viele zu uns gekommen sind“, freute sich auch Schulleiter Tino Desogus über die große Zahl an Zuschauern, die den Auftritten der insgesamt 250 beteiligten Schüler begeistert folgten. Auch viele Ehemalige packten bei der Technik mit ihrer Erfahrung mit an.

Mit Fernsehkameras wird das Geschehen auf der Bühne auf zwei große Leinwände übertragen, die Lichttechnik und die Musikanlage, Moderation und die gesamte Planung im Vorfeld übernehmen die Schüler selbst. Jahr für Jahr werden Programm und Technik weiter ausgebaut und verbessert. Los ging es im Programm mit den beiden Musikklassen 5aG und 6eR unter Leitung von Michael Weber, bevor eine Fotoshow mit Bildern des vergangenen Jahres Einblicke in das Schulleben und die Aktivitäten der Schule gaben und für den einen oder anderen Lacher sorgten. Nach der so überbrückten Umbaupause präsentierte sich die noch junge Schülertanzgruppe „Liberty“ der Sportvereinigung Weiskirchen. Durch das Programm führten Delia Schuchmann und Mirjam Riechmann.

Es folgten eine Turnvorführung, ein Filmprojekt und eine Aufführung der Kunstklasse, ein Klaviersolo und der Auftritt des Lehrerchores, bevor die Pause kam. Im zweiten Teil ging es hochkarätig weiter mit Auftritten des Chores der Jahrgänge fünf und sechs, einem „Flamenco“, der Schulband der Italienisch-AG mit ihrem Stück „warum wir die Italiener trotzdem lieben...“ und der Bigband unter der Leitung von Tino Desogus. Der „Final Countdown“ als großer Abschluss gehört bereits fest zum Programm und holte noch einmal alle Akteure auf die Bühne. Hinter dem Großprojekt, das jedes Jahr wochen- und monatelange Vorbereitung erfordert, steht die Idee, den Schülern ein Podium zu bieten und die Vielfalt des Schulangebots zu zeigen.

Kulturabend in der Geschwister-Scholl-Schule (Archiv)

Kulturabend in der Geschwister-Scholl-Schule

Denn nicht nur auf der Bühne wird Großes geleistet, sondern auch dahinter. Die aufwendigen Lichteffekte zum Beispiel, die die Akteure ins richtige Licht rücken, werden in liebevoller Kleinarbeit programmiert und während der Show kontrolliert genutzt. Auch die klangliche Umsetzung erfordert großen Aufwand, vom Verlegen der Kabel über die Arbeit am Mischpult bis zum Überwachen der Mikrofon-Funkstrecke. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist der schnelle Umbau zwischen den Programmpunkten, die Arbeit an den Verpflegungsständen in der Halle sowie Auf- und Abbau. Die Regie und Gesamtleitung oblag wieder dem stellvertretenden Schulleiter Matthias Demeter, der am Technikstand die Arbeit des Nachwuchses kritisch, aber auch mit großer Freude überwachte. „Es ist großartig, was eine Schule mit ihren Schülern auf die Beine stellen kann“, schwärmte die Mutter eines Fünftklässlers von ihrem ersten Kulturabend.

pep

Quelle: op-online.de

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