Familienfest des Wasser-Verbandes

Wasser - das Lebensmittel Nummer 1

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Wir trinken es, kochen und waschen (uns) damit – da kann man beim Wasser schon mal genauer hinschauen.

Rodgau - So viele Menschen wie lange nicht haben am Samstag das abgeschieden bei der Waldfreizeitanlage Jügesheim gelegene Gelände des Zweckverbandes Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach (ZWO) bevölkert. Von Harald Richter

Einige hundert Besucher blickten beim Familienfest zum 50-jährigen Bestehen des regionalen Anbieters hinter dessen Kulissen. Labor, Filterhalle und die zentrale Leitwarte standen offen, das Pumpengebäude vermittelte einen Eindruck von der Dimension der Behälter, in denen das kostbare Nass zur Einspeisung ins Netz vorbereitet wird. Mitarbeiter beantworteten Fragen und erläuterten die Technik.

Wer den Rundgängen aufmerksam folgte, hatte es nicht schwer, die Aufgaben eines Wasser-Quiz zu lösen. Ergänzend gab es ein unterhaltsames Rahmenprogramm für Alt und Jung, unter anderem für die Kleinsten einen Spieleparcours und für jugendliche Anhänger des Sprechgesangs einen zum Thema passenden Song-Workshop des Frankfurter Musikers Marc Schmidt.

Mehrmals stand Geschäftsführer Bernd Petermann auf der Festzeltbühne Moderatorin Astrid Jacoby Rede und Antwort, stellte sich aber auch in unzähligen Einzelgesprächen Fragen Neugieriger. Stets zur Hand: eine frisch gezapfte Erfrischung direkt aus dem Wasserhahn. „Denn nichts ist köstlicher und reiner als die Verbindung aus den Elementen Wasserstoff und Sauerstoff“, warb Petermann für das Lebensmittel Nummer eins, womit der ZWO aus 113 verbandseigenen Brunnen und über ein 209 Kilometer langes Rohrnetz rund 350.000 Menschen in der Region versorgt.

In der rund um die Uhr besetzten zentralen Leitstelle, wo sämtliche Anlagen überwacht werden, war Betriebsleiter Marcus Bruns ein gefragter Mann. 2016 geht die Versorgung der Stadt Offenbach von der EVO an den Zweckverband über, wodurch sich die Leistungsanforderungen auch im Überwachungsbereich erhöhen. „Wir sind dafür gewappnet“, zerstreute der Betriebsleiter Bedenken.

Quelle: op-online.de

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