Parteien hoffen auf hohe Wahlbeteiligung

Messlatte bei 44,45 Prozent

Rodgau - Kurz vor der Kommunalwahl am Sonntag sind sich alle politischen Kräfte in einem Punkt einig: Nur wer wählen geht, kann über die künftige Sitzverteilung im Rathaus mitentscheiden. Vor fünf Jahren gaben 44,45 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen ab.

„Unsere Stadt braucht ein repräsentatives Wahlergebnis“, appelliert die Junge Union. „Eine geringe Wahlbeteiligung gefährdet unser demokratisches System“, so JU-Vorsitzender Max Breitenbach. Die Jugendverbände der regierenden Kooperation aus SPD, Grünen, FDP und Freien Wählern rufen die Bürger gemeinsam auf, ihr Wahlrecht auszuüben. Nur mit einer hohen Beteiligung könne das Wahlergebnis das tatsächliche Meinungsbild der Bevölkerung widerspiegeln. Gerade bei der Kommunalwahl gehe es um Themen, die alle Bürger unmittelbar betreffen: „Bundespolitische Themen sollten nicht entscheidend sein.“ Darauf weist auch die Junge Union hin: „„Bei der Kommunalwahl geht es nicht um die Entscheidungen in Berlin oder Brüssel.“ Die Politik vor Ort sei viel direkter als die Entscheidungsabläufe auf höheren Ebenen.

Ticker zur Kommunalwahl in Rodgau

„Wählen wirkt“, betonen Bündnis 90/Die Grünen in ihrem Wahlaufruf. Die regierende Kooperation benötige eine stabile Mehrheit, um ihren erfolgreichen Weg fortzusetzen. Die CDU möchte diese Mehrheit knacken. In ihrem Wahlaufruf stellt sie solide Finanzen und eine familienfreundliche Stadt heraus. Vorsitzende Margit Müller-Ollech: „Die Kommunalwahl geht jeden etwas an.“ (eh)

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Quelle: op-online.de

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