Mitarbeiterteam wappnet sich für heißes Wochenende

Der See lockt bei 33 Grad

Nieder-Roden - Der Sommer ist da und es soll täglich wärmer werden. Ein wirklich heißes Wochenende steht nun bevor. Was liegt da näher, als ein wenig Abkühlung am Badesee zu suchen? Deswegen rüstet sich das Team um Thomas Dursun für den Besucheransturm. Von Simone Weil

Mit 10 000 bis 15 000 Badegästen rechnet der Fachbereichsleiter an beiden Tagen – insbesondere weil der Langener Waldsee wegen der Ironman-Veranstaltung nicht genutzt werden kann. Sonnen, schmökern, dösen und hin wieder abkühlen im erfrischenden Nass – dazwischen bildhübschen Bikinimädchen oder knackigen Kerlen nachschauen: „St. Tropez am Baggersee“ haben die Rodgau Monotones die sorglose Strandatmosphäre bedichtet, die sich an heißen Tagen in Nieder-Roden einstellen kann. Deren Flair hat seine Fans und zieht Stammkundschaft sogar aus Rüdesheim an.

Wenn es sich die einen gut gehen lassen und entspannen wollen, müssen andere meistens etwas dafür tun: Das Badeseeteam hat sich präpariert und sieht sich gerüstet für die kommenden Tage. Vom Toilettenpapier über die Aufräumtrupps bis zum Deeskalationstraining: „Das überlassen wir nicht dem Zufall“, versichert Dursun. Gestern wurden gegen 12 Uhr über 500 Besucher am Badesee gezählt: Danach kommen weitere Wasserratten in Etappen. Nach 12 Uhr die Kindergartenkinder, nach 13 Uhr die Schüler und nach 16 Uhr die Berufstätigen. Das hat Rettungsschwimmerin Heinke Ostermann so beobachtet.

Badesaison in Nieder-Roden eröffnet

Weil die Zahl der Besucher mit den Temperaturen steigt, ist vor allem personelle Verstärkung ist notwendig, um Sicherheit für die Badenden zu schaffen. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hilft deswegen mit zusätzlichen Rettungsschwimmern aus. Am Eingang sitzen zwei Mitarbeiter, die mit genügend Wechselgeld ausgestattet, dem Andrang Herr werden wollen. „Dauerkarteninhaber haben es gut“, wirbt Schwimmmeister Fabian Schmidt fürs Saisonticket. „Die können an der Warteschlange vorbei gehen.“ Bei den angekündigten extremen Temperaturen hoffen die Strandbadmitarbeiter auf vernünftige Besucher: Ohne Sonnencreme und Kopfbedeckung geht nichts, wenn Badegäste nicht zum „Hummer des Tages“ gekürt werden wollen, wie diejenigen scherzhaft genannt werden, die es mit dem Sonnenbad übertrieben haben. Deswegen suchen auch Sonnenanbeter besser mal die Nähe der schattenspendenden Pilze, die in dieser Saison aufgestockt wurden. Wer dann noch reichlich Wasser trinkt, kann den Tag gut überstehen. Besonders wichtig findet es Heinke Ostermann, dass sich die Schwimmer nicht überschätzen und ihre Kräfte richtig beurteilen.

Quelle: op-online.de

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