Pachtvertrag bringt mehr Gewinn

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Förderbänder aus der Vogelperspektive: Für jede Tonne Sand aus dem Rodgau-See bezahlt das Kieswerk künftig 40 Cent an die Stadt.

Nieder-Roden - Beim Sandabbau im Rodgau-See verdient die Stadt Rodgau künftig mit. Das sieht der neue Pachtvertrag vor, den der Magistrat und die Kaspar Weiss GmbH & Co. KG (Goldbach) für ausgehandelt haben.

Demnach bezahlt das Unternehmen in Zukunft 40 Cent pro Tonne, aber mindestens 50.000 Euro jährlich. Wenn die Preise steigen, wird auch dieser Pachtzins angepasst. Seit Mitte der 70er Jahre wird in Nieder-Roden Quarzsand ausgebaggert. Für die Zeit ab 1989 wurde der Abbau mit einer Einmalzahlung von einer Million Mark abgegolten. Das bedeutete umgerechnet knapp 20.000 Euro pro Jahr.

Der Tagebau umfasste bisher 28 Hektar. Vor zwei Jahren genehmigte das Regierungspräsidium Darmstadt die Erweiterung um 24 Hektar nach Nordwesten. Das reicht dem Betrieb ungefähr für 25 Jahre. Die meisten Grundstücke im Abbaugebiet gehören der Stadt.

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eh

Quelle: op-online.de

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