Herausforderer von Jürgen Hoffmann (SPD)

Burmeister-Salg (CDU): Berufswunsch Bürgermeister

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CDU-Stadtverbandsvorsitzende Margit Müller-Ollech stellt Olaf Burmeister-Salg als Bürgermeisterkandidaten der CDU Rodgau vor.

Rodgau - Olaf Burmeister-Salg (32) tritt als CDU-Kandidat zur Bürgermeisterwahl am 27. September an. Die Mitgliederversammlung der CDU Rodgau sprach sich am Dienstag mit 67 von 95 gültigen Stimmen für ihn aus.

Auf seinen Mitbewerber Bernhard von der Au (55) entfielen nur 28 Stimmen. Ein Mitglied gab eine ungültige Stimme ab. Als „sehr erfreulich“ und fair bezeichnet CDU-Stadtverbandsvorsitzende Margit Müller-Ollech den Ablauf der Versammlung, an der ein Fünftel der knapp 500 Rodgauer Parteimitglieder teilnahmen. Die Mitglieder hätten die Chance genutzt, die Wahl zwischen zwei Kandidaten zu haben. Die CDU sehe es bei den bevorstehenden Wahlen als ihre Aufgabe an, „dass wir wieder das bürgerliche Lager in Rodgau repräsentieren“.

Der frisch gebackene Bürgermeisterkandidat ist seit drei Jahren in der Gemeindeverwaltung Münster tätig. Er leitet dort den Fachbereich Soziales, Kinder- und Jugendbetreuung. Zuvor hatte er als Fraktionsreferent für die CDU-Rathausfraktion Wiesbaden gearbeitet. Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann hatte Olaf Burmeister-Salg ein Fachhochschulstudium zum Informationsjuristen absolviert. Er trägt den akademischen Grad „Master of Laws“ (LL.M.).

Bürgermeister zu werden sei schon lange sein Berufswunsch, sagte Burmeister-Salg gestern vor der Presse. Er habe verwandtschaftliche Bindungen nach Rodgau und kenne sich hier aus: „Als ich dann angesprochen wurde, was das für mich wie ein Sechser im Lotto.“ An Selbstbewusstsein mangelt es dem 32-Jährigen nicht: „Ich sehe, dass ich vom Typ her kein Befehlsempfänger bin, sondern jemand, der die Richtung vorgibt.“ Gegen einen amtierenden Bürgermeister anzutreten, sei schwierig, aber nicht unmöglich.

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Der CDU-Kandidat kündigte an, er wolle Rodgau zu einer „Perle im Rhein-Main-Gebiet“ weiterentwickeln - als Wohnstadt und Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität. Notwendig sei insbesondere ein Konzept zur Stadtplanung und nachhaltigen Stadtentwicklung. Es gelte Quartierslösungen zu entwickeln und den ortsteilbezogenen Charme zu erhalten. Im Rathaus wolle er mit gezielter Personalentwicklung eine leistungsfähige Verwaltung schaffen.

eh

Quelle: op-online.de

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