Einheitliches Bild erwünscht

135 Parkplätze am Bürgerhaus Weiskirchen geplant

+
Auf dem ehemaligen Leichtathletikgelände der Sportvereinigung Weiskirchen ist der neue Netto-Markt geplant. Der Parkplatz für 135 Autos soll aus einem Guss entstehen.

Weiskirchen - Weil nahe dem Bürgerhaus, der Sozialstation und dem Kindergarten an der Schillerstraße in Weiskirchen ein neuer Supermarkt entsteht, möchte die Stadt die Gestaltung der dort zur Verfügung stehenden Stellflächen regeln.

Eine Magistratsvorlage hat zum Ziel, die 70 öffentlichen Parkplätze und die etwa 65 privaten Stellplätze des Netto-Marktes aufeinander abzustimmen, so dass sich ein „harmonisches“ Gesamtbild ergibt – dafür sind beispielsweise eine einheitliche Pflasterung sowie eine durchgehende Begrünung mit Baumreihen geplant.

Mit Beleuchtung und Bepflanzung sind insgesamt 300.000 Euro vorgesehen. Ein Vertrag soll mit der Selztal Verwaltungs GmbH & Co KG mit Sitz in Nierstein zustande kommen. Über diese Vorlage werden die Stadtverordneten bei der nächsten Versammlung am kommenden Montag, 16. März, entscheiden. Am Bürgerhaus entsteht ein Discounter, der die Nahversorgung im Stadtteil sichern soll. Insgesamt werden dort 135 Einstellplätze zur Verfügung stehen. Auch die Parkplätze des Einkaufmarktes dürfen von der Allgemeinheit genutzt werden.

Für die Anlieferung des Einkaufsmarktes sei es nötig, die Einmündung der Zufahrt in der Schillerstraße und die Zufahrt selbst zu verbreitern. Aber auch der Markt selbst soll zu Fuß besser zu erreichen sein: Eine Treppe ist an der Böschung an der Schillerstraße geplant, die direkt zum Eingang des Discounters führen wird.

Der Magistrat hat sich entschieden, die Arbeiten, bei denen etwa 2480 Quadratmeter öffentliche Fläche umgestaltet und neu bebaut wird, ausnahmsweise nicht auszuschreiben. Ziel sei die einheitliche Gestaltung der öffentlichen Parkplätze als auch der Stellplätze des Einkaufsmarktes. Darüber hinaus seien die Bauarbeiten besser abzustimmen, wenn sie in einer Hand liegen – zumal es zu Einschränkungen bei der Nutzung von Bürgerhaus und Kindertagesstätte kommen soll. Deswegen sei ein „zügiger Bauablauf“ anzustreben, argumentiert der Magistrat.

Mit diesem Vorgehen stelle sich die Stadt auch finanziell keineswegs schlechter: Der Preis liegt bei zirka 96 Euro brutto je Quadratmeter. Die Vergleichsergebnisse würden sich auf rund 130 Euro belaufen.

siw

Quelle: op-online.de

Kommentare