Ein sonniger Tag zum Feiern und Flanieren

Positive Bilanz nach dem „Rodgauer Sommersonntag“

+
Spritzige Aktion: Zur Eröffnung der Strandbar auf dem Ludwig-Erhard-Platz planschte die Prominenz im Pool.

Rodgau - Schöne Stunden bei sommerlichem Wetter: Der „Rodgauer Sommersonntag“ machte seinem Namen alle Ehre. Erst am Abend setzte leichter Regen ein. „Wir hatten einen Supertag“, sagte Bürgermeister Jürgen Hoffmann zum Abschluss in Nieder-Roden begeistert.

Regen hin oder her: Beim Finale mit den „Trottwa-Lerche“ sangen die Fans unterm Schirm mit. Eine positive Bilanz zog auch Bernhard Schanze von der städtischen Wirtschaftsförderung: „Die Erwartungen sind übertroffen.“ Der Aufwand habe sich gelohnt. Der Tag habe gezeigt, dass drei gut frequentierte Standorte gleichzeitig möglich sind. Einen entscheidenden Anteil am Erfolg misst Schanze der Adam Opel AG bei: Manager und leitende Mitarbeiter chauffierten die Besucher von einem Stadtteil zum anderen. Zehn Autos waren ständig auf Achse - ein Querschnitt durch die aktuelle Opel-Modellpalette. Als Blickfang standen auch zwei ältere Fahrzeuge vor dem Rathaus, darunter ein 50 Jahre alter Opel Rekord mit 90 PS - „der stärkste Motor seinerzeit“, wie ein Opelaner erklärte.

Der Autohersteller und die Stadt Rodgau hätten manche Gemeinsamkeiten, sagte Dr. Matthias Schollmaier, der Leiter des Opel-Testcenters: „Opel will sich konsolidieren, um wieder in die schwarzen Zahlen zu kommen. Ich glaube das will Rodgau auch.“ Beide Seiten suchten intelligente Lösungen: „Man braucht nicht immer viel Geld, um so etwas zu stemmen.“ Schlemmen auf der Gass’ konnte man in Jügesheim. Bei 20 Anbietern fiel die Auswahl nicht leicht: Frische Fische vom Grill, Bio-Vitalkost, Spare-Ribs, Kräuter-Vollkorn-Bratlinge oder Wildschweinwurst boten Genuss für jeden Geschmack.

Bilder: Sommersonntag von Weiskirchen bis Nieder-Roden

Handel, Gewerbe und Vereine präsentierten sich auch in Nieder-Roden, Dudenhofen und - etwas kleiner - in Weiskirchen. Abseits vom Trubel konnte man es sich in Hainhausen bei einem kuscheligen Hoffest gut gehen lassen. „Die Quantität ist nicht immer entscheidend, wenn die Leute sich wohlfühlen“, würdigt Wirtschaftsförderer Schanze. Mit Strandfeeling lockte der Gewerbeverein Dudenhofen die Besucher auf den Ludwig-Erhard-Platz. Zum 30. Geburtstag des größten Rodgauer Gewerbevereins erinnerte Vorsitzender Berthold Schüßler an die Verdienste der Gründerin Martha Riefling-Brunner sowie der ehemaligen Vorsitzenden Richard und Jürgen Resch. Bei fetziger Musik („Mob“) und sehenswerten Tänzen konnte man mit Cocktails wie „Rodgau on the Beach“ im Strandkorb sitzen. Auch beim Open-Air-Gottesdienst waren die Bänke voll besetzt. Pfarrerin Christina Koch predigte über „Urlaub im Paradies“.

eh

Quelle: op-online.de

Kommentare