100 Bands im Bürgerhaus

„Rocken“-Festival: Drei Tage in drei Sälen abgerockt

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Drinnen dröhnt die Musik, draußen kann man beim Getränk „chillen“: Drei Tage Festival-Atmosphäre bei „Rocken“ im und am Bürgerhaus Nieder-Roden.

Nieder-Roden - Drei Tage Rockmusik und Heavy Metal erlebten die Besucher des „Rocken“-Festivals am Wochenende in Nieder-Roden. 100 Bands ließen das Bürgerhaus und die angrenzende Sporthalle erbeben.

Für die Idee gab es jede Menge Lob. Die Stimmung war gut, Bands und Besucher hatten jede Menge Spaß und auch Veranstalter Born Meißner ist zufrieden mit dem ersten dreitägigen Rock und Metal-Festival in Rodgau. Ob der mutige Einsatz des Musikers auch wirtschaftlich belohnt wurde, steht aber noch nicht fest. Von Freitag bis Sonntag standen insgesamt 100 Bands auf den Bühnen und rockten was das Zeug hält. Von Deutschrock über Heavy Metal, Oriental Grunge und Viking Metal bis hin zu reiner Gitarren-Akustik bot das Festival eine riesige Vielfalt an Musikstilen. Schlagzeug, Gitarre und Bass waren immer dabei, aber auch der ein oder andere Synthesizer oder gar ein Schifferklavier für den Piratenrock waren mit auf der Bühne. Daneben boten Schmuckstände, Tätowierer, eine große Auswahl an Verpflegung und der Zeltplatz das nötige Festival-Flair.

Bürgermeister Jürgen Hoffmann und Erster Stadtrat Michael Schüßler dankten Meißner für sein Engagement, etwas Neues auszuprobieren. „Er geht volles Risiko mit vollem Enthusiasmus und mit vollen Emotionen“, lobte Hoffmann. Er äußerte den Wunsch, dass er sich der Veranstalter nicht entmutigen lasse und auch wirtschaftlich die Chance sehe, das Festival zu wiederholen. Nach einem verhaltenen Start am Freitag war die Stimmung am Samstag gut, auch feierten deutlich mehr Besucher vor den Bühnen, ohne dass es eng wurde.

Bilder: Rocken in Rodgau

Die Besucherzahlen seien zwar hinter den eigenen hohen Erwartungen zurückgeblieben, sagte Born Meißner am Sonntagmittag, aber dennoch sei das Festival aus seiner Sicht ein Erfolg: „Alle haben ihren Spaß, die Stimmung war klasse und ich bin zufrieden, dass das Festival so geklappt hat.“ Alles sei friedlich gewesen, Probleme habe es nicht gegeben. Reibungslos habe auch die Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Ordnungsamt und dem Sicherheitsdienst EKS aus Rödermark geklappt.

Richtig stolz und ein wenig aufgeregt war der Organisator, als er das erste Video der Veranstaltung im Internet sah. Für eine Premiere, da sind sich viele der Mitwirkenden und Helfer einig, war das ganze schon ein großer Erfolg. Der Aufbau am Freitagmorgen ging dank zahlreicher Helfer flott von der Hand. In kürzester Zeit waren die Böden der beiden Bürgerhaussäle und der Sporthalle mit Matten und Teppich ausgekleidet, die Bühnen samt Ton- und Lichttechnik ausgestattet und die Helfer eingeteilt. Mit dem Abbau wurde bereits Sonntagnacht begonnen.  (pep)

Quelle: op-online.de

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