Alfred Rautenberg ist tot

Trauer um engagierten Politiker

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Alfred Rautenberg

Hainhausen - Der langjährige CDU-Kommunalpolitiker Alfred Rautenberg ist tot. Er starb vergangene Woche im Alter von 79 Jahren. Seit wenigen Jahren wohnte er mit Ehefrau Ottilie in Hochheim.

Alfred Rautenberg stammte aus Köln. Der gelernte Schriftsetzer kam 1970 nach Hainhausen. Bereits 1964 hatte er sich beruflich selbstständig gemacht. Etwa 40 Jahre lang war Rautenberg Mitglied im CDU-Ortsverband Hainhausen. Von Anfang an gehörte er dem Vorstand an, davon acht Jahre als Vorsitzender. Vom Ende der 70er Jahre bis ins neue Jahrtausend gestaltete er die Rodgauer Politik mit. Der so genannte Brötchenweg in Hainhausen geht auf seine Initiative zurück. Auch S-Bahn-Bau und Rodgau-Ringstraße zählten zu seinen politischen Themen. Der Magistrat würdigt ihn in einem Nachruf als engagierten Politiker.

Online trauern auf:

rheinmain.trauer.de

Alfred Rautenberg wurde zweimal in den Ortsbeirat gewählt, in den Jahren 1979/80 war er Ortsvorsteher. Zehn Jahre lang war er Stadtverordneter (1993 bis 1998 und 2006 bis 2011), in den acht Jahren dazwischen gehörte er als ehrenamtlicher Stadtrat dem Magistrat an (1998 bis 2006). Für seine Partei spielte er eine wichtige Rolle, auch als Vorstandsmitglied des CDU-Stadtverbandes: Die CDU setzte ihn zur Kommunalwahl 2006 auf Platz fünf der 100 Namen umfassenden Kandidatenliste. Neben der Politik engagierte sich Alfred Rautenberg auch im Vereinsleben. Der Tischtennisspieler war jahrelang Vorsitzender der Turngemeinde Hainhausen (von 1974 bis 1981 und von 1982 bis 1983), er war Mitglied des Gesangvereins Eintracht und des Feuerwehrvereins.

eh

Quelle: op-online.de

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