Bescherung zur rechten Zeit

Firma Konecranes übergibt mit 10000 Euro an Tante Emma

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10.000 Euro für Tante Emma sind eine schöne Bescherung (von links): Einkaufsleiter Markus Roßkopf, Personalchef Thorsten Petry, Schatzmeister Gernot Sattler und Christine Klotz. 

Jügesheim - Die Firma Konecranes würdigt das Engagement des Vereins Tante Emma Rodgau und überreicht mit 10.000 Euro die höchste Einzelspende an die Hilfsaktion, die Bedürftige mit Lebensmitteln versorgt.

„Das ist eine schöne Bescherung“ konstatierte Gernot Sattler, Schatzmeister von Tante Emma Rodgau, anlässlich der Spendenübergabe von Konecranes, die mit 10.000 Euro die höchste Einzelspende überreichten. Um Gutes zu tun und darüber zu reden waren eigens Thorsten Petry als Personalleiter und Markus Roßkopf als Einkaufsleiter angereist.

Die Gesellschaft Konecanes ist eine weltweit agierende Gruppe dynamischer Hebezeugfirmen mit dem Anspruch, nicht nur Lasten zu heben, sondern die Geschäfte der Kunden auch zu steigern. Unter dem Schlagwort „Lifting Business“ unterstützt Konecranes die Produktions- und Prozessindustrie, Werften und Häfen mit produktionssteigernden Hebellösungen sowie Serviceleistungen. Weltweit sind dafür rund 12.000 Mitarbeiter an 600 Standorten in fast 50 Länder im Einsatz.

Zehn Zentner Waren täglich

Reichlich zu heben hatten auch die mehr als 130 ehrenamtlichen Mitarbeiter von Tante Emma im zu Ende gehenden Jahr. Davon konnte Christine Klotz vom Büroteam bei der anschließenden Führung berichten. Zehn Zentner Waren werden täglich geliefert, sortier und bei den sechs Verkaufsterminen an die Kundschaft weitergegeben. Im Jahr 2015 wurden fast überall neue Rekordmarken erreicht.

Mehr als 8000 Einkäufe lassen sich bereits jetzt schon errechnen. Hintergrund sind die wachsenden Besucherzahlen durch die in Rodgau ansässigen Flüchtlinge, die ihre Lebensmittelbedarf bei Tante Emma stillen. Alleine in der vergangenen Woche gab es mit 240 Kunden einen neuen Rekord. Manche der Einkäufer arbeiten auch bei der Lebensmittelausgabe regelmäßig mit. Durch die Verkäufe an die Bedürftigen konnten auch die Erlöse gesteigert werden. Gleichwohl steigen auch die Kosten. „Seit einer Woche wird getestet, ob es sich empfiehlt, die Flüchtlingsunterkünfte direkt zu beliefern“, berichtet Christine Klotz.

Vor diesem Hintergrund kommt die Spende wie gerufen, führte Gernot Sattler aus. Überlegt doch der Vorstand bereits seit dem kräftigen Anstieg der Kundenzahlen die nächsten Investitionen. Dazu könne die Anschaffung eines weiteren Transportfahrzeuges zählen, sagt Sattler. „Auch Lagerflächen für haltbare Waren, die erfreulicherweise immer wieder zur Verfügung gestellt werden, werden in der räumlichen Nähe von Tante Emma gesucht“, erzählt Lothar Mark vom Vorstand der Hilfsorganisation.

Thorsten Petry zeigte sich sehr angetan von der ehrenamtlichen Arbeit, die bei dem gut organisierten Verein geleistet wird. 130 Personen Woche für Woche im Ehrenamt zu motivieren, sei für sich gesehen, bereits eine große Herausforderung. Dann auch noch mit den Problemen der Menschen zu Recht zu kommen und sich deren Sorgen und Nöten zu widmen, sei eine große Aufgabe.

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Dass es außerdem noch gelänge, verschiedene Kulturen, Hautfarben, Religionen und Sitten unter einem Dach zu vereinen, komme einem Wunder gleich. „Davor habe ich großen Respekt“, sagte Petry und sieht die Spende von Konecranes bei Tante Emma gut angelegt. (siw)

Quelle: op-online.de

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