Spatenstich für 2,35-Millionen-Projekt

Neue Werkstätten für den Bauhof

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Auf die Plätze, fertig, los: Bürgermeister, Stadtwerke-Mitarbeiter und Baufirmen gestern beim ersten Spatenstich.

Jügesheim - Die 33 Arbeiter des städtischen Bauhofs können bald in modernen Werkstätten arbeiten. An der Justus-von-Liebig-Straße bauen die Stadtwerke eine neue Werkstatthalle mit 475 Quadratmetern.

Die alte Halle wird abgerissen und schafft Platz für den Umzug des Recyclinghofs im nächsten Jahr. Beide Bauvorhaben zusammen kosten 2,35 Millionen Euro. Vom Werkstattneubau erhofft sich Betriebsleiter Dieter Lindauer einen besseren Arbeitsablauf. Die 20 Jahre alte bisherige Halle sei „nur bedingt funktional“ gewesen: ein historisch gewachsenes Sammelsurium aus Kleinstwerkstätten und weit verstreuten Lagerräumen.

Die Bauhof-Arbeiter leisten nicht nur Winterdienst und sorgen für eine saubere Stadt, sondern übernehmen auch viele handwerkliche Aufgaben. Zum Personal zählen unter anderem Schreiner, Schlosser sowie Fachleute für Heizung und Sanitär. Eine Maler- und Lackierwerkstatt gibt es künftig nicht mehr. Lindauer begründet das damit, dass der Bauhof kaum noch Maleraufträge erhalte. Die neue Halle für Werkstatt und Lager wird 36 mal 13,20 Meter groß. Sie entsteht auf einem Geländestreifen am Feldrand, der schon länger den Stadtwerken gehört und bisher unbebaut war. Eine weitere Ausdehnung des Betriebsgeländes scheiterte am Grundstückspreis. Direkt neben der Halle entsteht ein Massivbau für zwölf Büro-Arbeitsplätze.

Frühjahrsputz in Rödermark

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Die Werkstatthalle soll Mitte Oktober fertig sein. Die Bauarbeiten müssen sehr zügig vonstatten gehen, damit der geplante Wertstoffhof im Frühjahr nächsten Jahres in Betrieb gehen kann. Der Wertstoffhof soll den bisherigen Recyclinghof an der Hans-Böckler-Straße ersetzen. Mit 1 700 Quadratmetern gebe es „wesentlich mehr Platz als bisher“, kündigt Bürgermeister Jürgen Hoffmann an. Neben den üblichen Wertstoffen könnten die Bürger dann auch Holz und Kunststoffe abgeben. Die Zukunft der Stadtwerke-Immobilien in der Hans-Böckler-Straße 1 ist noch ungewiss. In den Gremien würden mehrere Möglichkeiten diskutiert, so Hoffmann.

eh

Quelle: op-online.de

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