Pachtzahlungen an Verkaufserlös gekoppelt

Mehr „Schotter“ von Sand- und Kiesgruben

Rodgau - Die Pachtverträge für den Sand- und Kiesabbau in Dudenhofen und Nieder-Roden enthalten künftig einheitliche Bedingungen. „Wir haben es endlich geschafft, diese Verträge auf solide Füße zu stellen“, sagte Bürgermeister Jürgen Hoffmann vor der Presse.

Für beide Abbaugebiete gebe es in Zukunft vergleichbare Regelungen. Erst im vergangenen Jahr hatte die Stadt mit der Kaspar Weiss GmbH & Co. KG (Goldbach) einen neuen Vertrag für den Rodgau-See geschlossen. Nun soll auch der Pachtvertrag mit den Rodgauer Baustoffwerken ergänzt werden. Zurzeit läuft dort das Planfeststellungsverfahren zur Erweiterung der Abbaufläche.

Anstelle eines festen Pachtzinses wird die Stadt künftig prozentual am Verkaufserlös beteiligt. Damit ändert sich der Pachtzins, wenn sich Preise oder Absatzmengen ändern. Die Pacht wird für die komplette Abbaufläche fällig, nicht nur für die Grundstücke, die in städtischem Eigentum sind. Das bringt der Stadt bares Geld, denn im Fall der Baustoffwerke gehören der Stadt nur 67 Prozent der Abbaufläche. Die Laufzeit der Pachtverträge richtet sich nun grundsätzlich nach dem Zeitraum und der Menge, die im Planfeststellungsbeschluss festgelegt sind.

Allein von den Kieswerken Kaspar Weiss erwartet die Stadt Rodgau in diesem Jahr Pachteinnahmen von rund 50.000 Euro. Es ist die erste Zahlung seit längerer Zeit. Den Abbauzeitraum davor hatte das Unternehmen 1989 mit einem einmaligen Betrag abgegolten, so Bürgermeister Hoffmann. Die Rodgauer Baustoffwerke hingegen leisteten schon bisher regelmäßige Pachtzahlungen. (eh)

Badesaison in Nieder-Roden eröffnet

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Quelle: op-online.de

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