Kommunalwahl

SPD verjüngt ihre Kandidatenliste

+
Die ersten fünf Köpfe auf der SPD-Liste zur Kommunalwahl im März sind: Jürgen Kaiser (Platz 3, nicht auf dem Bild), Jutta Dahinten (Platz 2, links), Kevin Massoth (Platz 5), Ralf Kunert (Platz 1) und Ute Seib (Platz 4, rechts).

Rodgau - Die SPD Rodgau will mehr junge Leute ins Stadtparlament bringen. Zur Kommunalwahl im März tritt die Partei mit einer Kandidatenliste an, die auf den vorderen Plätzen auch drei Nachwuchskräfte platziert.

„Die Mischung stimmt“, sagt SPD-Ortsvorsitzender Jürgen Kaiser in einer Pressemitteilung: „Wir haben eine gute Balance zwischen Erfahrung und Jugend hinbekommen.“ Eine Mitgliederversammlung hat die Liste am Dienstag in Nieder-Roden mit großer Mehrheit beschlossen. Auf den ersten 15 Plätzen finden sich gleich drei Sozialdemokraten im Juso-Alter: Kevin Massoth (Platz 5), Patricia Knoll (10) und Felix Deister (15). Massoth, der Vorsitzende der Rodgauer Jusos, ist 23 Jahre alt, Knoll 25 Jahre und Deister 21 Jahre. Alle drei sitzen bisher nicht im Stadtparlament.

Insgesamt umfasst die SPD-Liste 45 Namen. So viele Sitze hat die Stadtverordnetenversammlung. Zurzeit ist die SPD mit zwölf Stadtverordneten im Rathaus vertreten. In der Wahlperiode davor (2006 bis 2011) hatten die Sozialdemokraten noch 14 Sitze. Die SPD arbeitet seit 2008 in einer Kooperation mit Bündnis 90/Grünen, FDP und Freien Wählern zusammen.

„Wir erhoffen uns bei der nächsten Wahl mehr Mandate, damit wir unseren Bürgermeister Jürgen Hoffmann noch besser unterstützen können“, sagt Fraktionsvorsitzender Ralf Kunert. Er tritt als Spitzenkandidat an. Auf den nächsten Plätzen der Kandidatenliste folgen drei erfahrene Kommunalpolitiker: Jutta Dahinten, Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Kaiser und Ute Seib, alle aus Dudenhofen. Auch die Plätze 5 bis 15 sind abwechselnd mit Männern und Frauen besetzt: Kevin Massoth, Heike Frey, der ehrenamtliche Stadtrat Wolfram Neumann, Hilde Gerhardt, Sascha Pokojewski, Patricia Knoll, Stefan Vogler, Anita Pfau, Egon Laux, Uschi Kühnel und Felix Deister.

Die Reihenfolge auf dem Wahlvorschlag ist für die Wähler nicht verbindlich. Sie können einzelnen Kandidaten bis zu drei Stimmen geben, andere Namen streichen und sogar Bewerber unterschiedlicher Parteien gleichzeitig wählen. Die Kommunalwahlen in Hessen finden am 6. März statt. Zuvor haben die Rodgauer Wähler noch eine weitere Entscheidung zu treffen: Am 27. September ist Bürgermeisterwahl. SPD-Ortsvorsitzender Jürgen Kaiser ist zuversichtlich: „Gemeinsam mit unserem Bürgermeister, der im September zur Wiederwahl ansteht, wollen wir die Geschicke der Stadt auch in den nächsten Jahren erfolgreich gestalten.“ (eh)

Quelle: op-online.de

Kommentare