Tante Emma, Suppenküche und Brotkorb

Spenden für einen gedeckten Tisch

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Das finanzielle Weihnachtsgeschenk der Lions hilft beim Helfen (von links): Hans-Peter Hermann (Suppenküche 5 und 2), Marita Weber und Sonja Mattes (Brotkorb), Michael Mengler und Willi Burg (Lions-Club) sowie Alexander Roßkopf (Tante Emma).

Rodgau/Rödermark - Eine steigende Nachfrage nach Lebensmitteln verzeichnen der Verein „Tante Emma“ in Rodgau und der Rödermärker Brotkorb in Urberach.

Alleine „Tante Emma“ versorgt rund 180 Familien pro Woche mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, die der Handel aussortiert hat. Bis vor einem Jahr lag die Zahl der Kunden konstant zwischen 130 und 140. „Durch die Flüchtlinge ist die Kundenzahl auf 180 gestiegen“, berichtet Tante-Emma-Vorsitzender Alexander Roßkopf: „Wir sind gespannt, wie es im nächsten Jahr weitergeht. In der jüngsten Vorstandssitzung haben wir schon über Kapazitätsgrenzen gesprochen.“

Der Rödermärker Brotkorb hat das Limit längst erreicht, wie Pfarrerin Sonja Mattes bestätigt. Die Lagerfläche sei begrenzt, das Gemüse werde im Winter in einer kalten Garage sortiert, berichtet Marita Weber, eine der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen: „Wir sind wirklich am Anschlag.“ Sonja Mattes: „Das Publikum hat sich verändert. Es sind nicht mehr nur die Familien und die älteren Damen.“

Die Suppenküche 5 und 2 in Nieder-Roden hat keine Raumsorgen: Im Pfarrheim St. Matthias sei genug Platz, berichtet Hans-Peter Hermann. Zu den 130 Gästen, die mittwochs bewirtet werden, zählen auch viele Kunden von „Tante Emma“. Alle drei Initiativen sind dankbar für Spenden, wie sie sie jetzt vom Lions-Club Rodgau/Rödermark erhielten. Die Lions spendeten drei mal 1000 Euro. Das ehrenamtlich erwirtschaftete Geld sei gut angelegt, betonten Michael Mengler und Willi Burg. Sie kündigten an, der Lions-Club werde die Arbeit der drei Initiativen auch in Zukunft unterstützen.

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eh

Quelle: op-online.de

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