An der Grenzstraße soll ein Mehrfamilienhaus entstehen

Spielgelände macht neuen Wohnungen Platz

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Dieser Spielplatz ist nach Ansicht der Stadt überflüssig. Der Magistrat schlägt vor, ihn an eine Wohnungsbaugesellschaft zu verkaufen.

Rodgau - Der Magistrat schlägt der Stadtverordnetenversammlung vor, den Spielplatz an der Grenzstraße 19 in Jügesheim als Bauland an die GWH Wohnungsbaugesellschaft Hessen in Frankfurt zu verkaufen. Die 596 Quadratmeter sollen 212.000 Euro kosten.

Das Parlament kann darüber frühestens in seiner nächsten Sitzung am 1. Februar entscheiden. Die Stadt ist Eigentümer der Fläche. Im Zuge des städtischen Spielplatzkonzepts vom Jahr 2011 war dieser Standort als nicht mehr nötig bewertet worden. Die Stadt hat bereits ehemalige Spielflächen in der Tannenstraße, Am Schulwäldchen und in der Eugen-Roth-Straße verkauft und setzte dafür Projekte aus dem Spielplatzkonzept bereits um. Unter anderem wurden die Spielplätze in der Buchenstraße, der Stralsunder Straße und der Hügelstraße um neue Spielmöglichkeiten ergänzt.

An anderen Stellen sind die Sandflächen umgestaltet oder Spielflächen mit Bepflanzungen neu gegliedert worden. Jetzt stehen die Fertigstellung eines neuen Spielgeländes im Tucholskyweg und die Planung der Grün- und Spielfläche Auf dem Brühl in Hainhausen an.

Die GWH Wohnungsbaugesellschaft möchte nach Angaben des Magistrats auf dem Spielplatz an der Grenzstraße – ähnlich wie in der Nachbarschaft – ein Mehrfamilienhaus mit acht bis neun Wohnungen errichten. Es handele sich dabei nicht um Sozialwohnungen. Die Anfangsmiete pro Quadratmeter sei mit 9,20 Euro pro Quadratmeter kalkuliert. (bp)

Quelle: op-online.de

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