Sponsor hilft auf dem Weg nach oben

Stadtwerke zeigen ihre Verbundenheit mit der HSG

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Symbolbild

Jügesheim - „HSG – genauso müssen wir es machen“, lobte Bürgermeister Jürgen Hoffmann die Erfolge und die Vorbildfunktion der Handballspielgemeinschaft Rodgau (HSG) Nieder-Roden. Nicht nur auf die großen sportlichen Leistungen sei er stolz, sondern auch auf das konstruktive Zusammenwirken von Unternehmen, Ehrenamtlichen und der Stadt Rodgau. 

Wenn sich Firmen, Vereine und die Stadt so zusammentun, dann könne man die Voraussetzungen für einen solchen erfolgreichen Sport schaffen. Ein Teil dieser starken heimischen Kooperation ist auch die Unterstützung durch die Stadtwerke Rodgau. Bei einer gemeinsamen Veranstaltung am Rathaus präsentierten sich die erfolgreichen Handballerinnen und Handballer ebenso wie ihr Sponsor bei der jährlichen Spielervorstellung für die kommende Saison. Landrat und Kreissportdezernent Oliver Quilling schloss sich den lobenden Worten des Bürgermeisters an. Auf die erfolgreichste Sportmannschaft im Kreis blicke auch er voller Respekt und Anerkennung. Auch die Stimmung bei den Spielen und die Unterstützung der Fans sei beeindruckend. Mit öffentlichen Mitteln allein, so stellte er klar, sei vieles einfach nicht zu finanzieren. Umso wichtiger sei es, lokale Unterstützer zu finden.

„In den letzten drei Jahren ging es mit der HSG stark nach oben. Ob das mit uns als Sponsor zusammenhängt“, fragte Stadtwerke-Betriebsleiter Dieter Lindauer humorvoll. Das Unternehmen hilft durch Trikotsponsoring, Bandenwerbung und eine finanzielle Unterstützung. Die Förderung gewähre man den Sportlern gerne. Ein weitere Form der lokalen Unterstützung sei der sogenannte Vereinsstrom. Bei diesem besonderen Angebot der Stadtwerke können Bürger konkurrenzfähigen Ökostrom beziehen und dabei gleichzeitig ihren Verein unterstützen. Bereits mit sechs Vereinen in Rodgau besteht diese Kooperation schon. Die „Baggerseepiraten“, wie sich die Mitglieder der HSG auch nennen, blicken auf eine erfolgreiche Saison zurück. Mit dem sechsten Platz der Herren 1 in der Dritten Liga Ost ist der Verein sehr zufrieden. Das Ziel ist mehr als erfüllt. Dadurch hat sich das Team auch für die in Kürze anstehende Pokalrunde qualifiziert.

Die Damen 1 belegten in der Landesliga ebenfalls einen sechsten Platz. Nach anfänglichem Abstiegskampf legten die Damen mit dem zweitbesten Rückrundenergebnis eine beeindruckende Aufholjagd hin. Schließlich landete auch die zweite Herrenmannschaft in der Landesliga auf Platz sechs. Die Damen 2 und Herren 3 spielten in der Bezirksoberliga und der A-Klasse. Bei zehn Jugendteams wurden drei Meisterschaften errungen. Für die anstehende Saison im zehnten Jahr der Handballspielgemeinschaft von Sportgemeinschaft und Turngemeinde Nieder-Roden haben die Mannschaften wieder ehrgeizige Ziele. Die erste Herrenmannschaft hat einen einstelligen Tabellenplatz angepeilt. Mit einem Neuzugang und der Rückkehr von zwei Langzeitverletzten seien die Voraussetzungen geschaffen, sich gegen die starken Mitbewerber zu behaupten.

Die Damen 1 peilen in ihrer Liga erst einmal das Mittelfeld an. Ihr neuer Trainer Matthias Jünger ist nach Abschluss der ersten Phase der Saisonvorbereitung zuversichtlich. Bei ihm stehen nicht nur die körperlichen Aspekte im Vordergrund, sondern auch die Teambildung. Der Ausbau der Tribüne für mehr Sitzplätze musste verschoben werden. Dafür gibt es dank Opel drei neue Mannschaftsbusse. Mit zwei zusätzlichen Jugendmannschaften seien die Hallenkapazitäten ausgeschöpft, berichtet die HSG. Wieder ins Leben gerufen werden soll der Fanbus, der es Zuschauern auf einfache und stimmungsvolle Art ermöglichen soll, auch die Auswärtsspiele zu besuchen. Neu ist in diesem Jahr das „Tages-VIP-Ticket“, das einen reservierten Platz, Essen und Trinken umfasst. Vereinzelt sind auch noch Dauerkarten erhältlich.

Dramatisches Derby in Nieder-Roden

Kader Damen 1: Juliane Neubauer, Jessica Stern (neu), Jana Heßler (neu), Laura Keller, Katha Keller, Aileen Milner, Eda Subay (neu), Sandra Hutzenlaub (neu), Angelique Resch, Jessica Pietschmann, Svenja Schwarzkopf (neu), Anna Bretz (neu), Anna Passing, Verena Simon, Sandra Krings, Lisa Träger, Janina Pietschmann, Selina Schnur und Vicktoria von der Au. Verletzt sind Maike Sauter und Stefanie Reising.

Kader Herren 1: .Stefan Seitel, Alexander Weber, Tim Henkel, Christian Schmid, Sergej Zutic, Kai Feldmann, Philippe Kohlstrung, Marvin Hoppenstaedt, Florian Stenger, Christian Weis, Marco Rhein, Björn Christoffel (neu), Alexander Heß, Michael Weidinger, Timo Kaiser, Philipp Keller, Marius Hildebrand, Alexander Hauptmann (Trainer), Andreas Knaf (Co-Trainer).  (pep)

Quelle: op-online.de

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