Vorfreude aufs nächste Jahr

Sternschnuppenmarkt: Heimelig und stimmungsvoll

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Musikalisch untermalten „Monday Music“, das Jugendorchester, eine Saxofon-Formation, das Gesamtorchester und die Gruppe „Doppel(s)pass“.  

Weiskirchen - Vorweihnachtliche Stimmung rund ums alte Spritzenhaus bot der zweite Sternschnuppenmarkt von Heimat- und Geschichtsverein, Musikverein und der Jungen Union am ersten Advent.

Während es im Hof an acht Ständen allerlei Kunsthandwerk zu bestaunen gab, versammelten sich die meisten Besucher draußen vor der hell erleuchteten Gebäudefassade bei Glühwein und Musik. Denn die machte der Musikverein in verschiedenen Formationen selbst. Im Museum war die Ausstellung „Weiskirchen 1914/1918 - Ein Dorf im Ersten Weltkrieg“ nochmals zu sehen. Der große alte Holzschlitten war für Kinder eine Attraktion, auch wenn weder Weihnachtsmann noch Rentiere zu sehen und auch die Geschenke nur Attrappen waren. Der Schnee fehlte zwar auch, doch das war den meisten Besuchern recht so. Immerhin regnete es auch und es war zumindest so kalt, dass der Glühwein schmeckte.

„Wir sind zufrieden und wollen es auch nicht größer machen“, erklärte Helmut Trageser vom Heimat- und Geschichtsverein. Anfragen habe es viele gegeben, besonders für den Verkauf von Speisen und Getränken. „Der Sternschnuppenmarkt ist so schön, gerade weil er so gemütlich und überschaubar ist, erklärten zwei Besucher, die gerade an einem der Stände in der Schlange standen.

Hohe Ansprüche an Qualität

Auch an die Qualität der Handwerksstände stelle man hohe Ansprüche, so Trageser. Zudem achte man auf eine gute Mischung und ordentlich Abwechslung von Jahr zu Jahr. Diesmal gab es Porzellanmalerei, Marmeladen und Weihnachtskrippen zu sehen und zu kaufen. Bereits seit einigen Jahren arbeiten die beiden Vereine gut zusammen, bekräftigen Helmut Trageser und Herbert Massoth vom Musikverein übereinstimmend. Bei der neu entstandenen Kooperationsveranstaltung ist auch die Junge Union dabei.

Musikalisch garniert wurde der Nachmittag von „Monday Music“, dem Jugendorchester, einer Saxofon-Formation, dem Gesamtorchester und der Gruppe „Doppel(s)pass“, die eigentlich aus den Alten Herren der Sportvereinigung besteht, aber deren Mitglieder auch alle in den Musikverein eingetreten sind.

Als Schirmherr wünschte Ehrenbürger Paul Scherer eine besinnliche Vorweihnachtszeit, bevor mit dem Turmblasen Höhepunkt und Abschluss der Veranstaltung auf dem Programm stand. Zwei Musiker stiegen das Türmchen des Alten Spritzenhauses empor und bliesen mit ihren Instrumenten durch die offenen Fenster. Bekannte Weihnachtslieder zum Mitsingen läuteten dann tatsächlich für viele den Nachhauseweg ein. „Das ist toll, ich freue mich schon aufs nächste Jahr“, schwärmte eine Anwohnerin, als sie sich von ihren Bekannten verabschiedete.

pep

Quelle: op-online.de

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