Tag der offenen Tür

Feuerwehr hat viele Anhänger

+
Wer wollte, kam beim Feuerwehrfest hoch hinauf.

Rodgau - Nicht nur auf die Freiwillige Feuerwehr ist Verlass. Im Ernstfall sind die Retter immer schnell vor Ort. Aber am Tag der offenen Tür waren es die Rodgauer, auf deren pünktlichen Besuch sich die Retter verlassen konnten.

Mehr als 1 000 Besucher strömten zur Feuerwache Rodgau Mitte. „Wenn Feuerwehr-Fest ist, dann gibt es nichts anderes“ und „Wir sind froh, wenn wir Sie das ganze Jahr nicht sehen, da kommen wir gerne einmal im Jahr vorbei“, antworten Besucher auf die Frage, warum sie bei dem vielfältigen Angebot an 1.-Mai-Festen ausgerechnet zur Feuerwehr kommen. Mit vielen Angeboten für die ganze Familie, Steaks vom Schwenkgrill und den begehrten riesigen Burgern bietet die Feuerwehr den Besuchern gute Argumente, mit ihr zu feiern. Da stört es auch nicht, dass die Schlange an der Essensausgabe quer Fahrzeughalle reicht.

„Feste bei der Feuerwehr sind guter Brauch“, erklärt Kreisbrandinspektor Ralf Ackermann, der mit Schürze am Grill steht. „Das Wir-Gefühl gibt es nicht nur innerhalb der Feuerwehr, es gilt für die ganze Stadt“, erklären zwei junge Männer in der zur Mittagszeit gut gefüllten Fahrzeughalle. Musikalisch unterhielt das Feuerwehrorchester. Zum Abschluss durfte mit Sven Ackermann, Steffen Romeis und Patrik Stefanides die neue Wehrführung am Standort Mitte ein Stück dirigieren. Neben einer Hüpfburg erwartete die kleinen Besucher eine freischwebende Kletterstange, an die man sich gut gesichert heranwagen durfte.

Bilder der Veranstaltung

Tag der offenen Tür bei Feuerwache Mitte

Die Gelegenheit einer solch großen Zielgruppe und der Entspanntheit eines Festes nutzen die ehrenamtlichen Retter auch dafür, den Umgang mit einem Handfeuerlöscher zu erklären. Denn auch Prävention und Aufklärung der Bürger ist eine Aufgabe der Brandschützer. Um im Ernstfall durch beherztes Eingreifen schlimmeres verhindern zu können, sollte jeder einmal den Umgang mit einem Feuerlöscher ausprobiert haben. Nach einer kurzen Erklärung konnten die Besucher an einer Übungsstation genau diese Hemmschwelle überwinden. Sichtlich überrascht war auch eine Mutter mit ihrem Kind, die offenbar das Gewicht des Feuerlöschers völlig unterschätzt hatte. Mit welcher Ausrüstung die erfahrenen Brandbekämpfer unterwegs sind, erfuhren die Besucher bei der Erklärung der verschiedenen Fahrzeuge. Ebenfalls ausgestellt war ein Großtanklöschfahrzeug der Firma Merck aus Darmstadt. Zum ersten Mal mit dabei war die Johanniter Unfallhilfe, die einen ihrer Rettungswagen erklärte. (pep)

Quelle: op-online.de

Kommentare