370 Helfer für Wahllokale verpflichtet

Testlauf für die Wahl am Dienstag im Rathaus

Rodgau - Neun Tage vor der Kommunalwahl am 6. März ist die Liste der Wahlhelfer komplett. In den letzten Wochen hatte sich das städtische Wahlamt in zahllosen Telefongesprächen bemüht, Bürger für diese Aufgabe zu gewinnen.

Etwa 370 Personen werden benötigt, um die Wahllokale in den Stadtteilen zu besetzen. Die Helfer erhalten eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro, die Wahlvorstände und deren Stellvertreter 40 Euro. Die Auszählung der Stimmen erfolgt in zwei Schritten. Am Wahlabend werden zunächst nur diejenigen Stimmzettel gezählt, auf denen eine komplette Liste angekreuzt ist. Am Montag nach der Wahl geht die Arbeit im Rathaus weiter. Dafür hat die Stadt rund 150 Mitarbeiter und Helfer verpflichtet. Sie erfassen die Stimmen jener Wähler, die die Möglichkeit zum Kumulieren und Panaschieren genutzt haben. Ein Testlauf findet am 1. März mittags im Rathaus statt: Dann geben alle Erfasserteams gleichzeitig Daten ein, um das Computersystem unter voller Belastung zu prüfen. Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass das vorläufige Endergebnis der Wahl am Montag, 7. März, abends vorliegt.

Der Arbeitsaufwand ist kleiner als vor fünf Jahren, weil keine Ortsbeiräte mehr zu wählen sind. Die Auszählung der Stimmen ist öffentlich. Jeder Bürger kann dabei zusehen - am Wahlsonntag in den Wahllokalen oder am Montag im Rathaus. Zwischenergebnisse kann man jederzeit unter www.rodgau.de abrufen. Sie werden alle 120 Sekunden aktualisiert. Die Präsentation der Ergebnisse läuft auch am Wahlabend über eine Leinwand im Parlamentstrakt des Rathauses und am Montag, 7. März, über die Bildschirme im Warteraum des Bürgerservices.

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eh

Quelle: op-online.de

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