Kindliche Träume vom Weihnachtsfest

Volles Haus: Adventskonzert des Männerchors Dudenhofen

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Der jüngste Chor des Programms fesselte die Besucher drei weihnachtlichen Liedern. 

Dudenhofen - Mit lauten Harmonien in die stille Zeit, so lautete das Motto des Adventskonzerts des Männerchors Dudenhofen in der evangelischen Kirche.

Vier Chöre, mehrere Solisten und ein Bläserensemble des Musikvereins Dudenhofen begeisterten dabei über 90 Minuten vor einem vollen Haus. Neben weihnachtlichen Liedern gaben die Musiker auch Klassiker von Mozart oder Händel zum Besten. Das dritte Adventskonzert des Männerchors in der evangelischen Kirche konnte als Erfolg bezeichnet werden. Schon eine knappe halbe Stunde vor Beginn waren die Sitzreihen voll. Keiner wollte sich die Veranstaltung entgehen lassen. Das Bläser-Ensemble des Musikvereins Dudenhofen, bestehend aus zwei Trompetern und zwei Posaunisten, Ralf Hessenthaler, Pascal Koppe, Ralf Knöpp und Hans Kaspar Scharf, machte den Anfang. Die Blasinstrumente eigneten sich fabelhaft zur Eröffnung. Später fungierten sie immer wieder als Überleitung zwischen einem gesanglichen Leckerbissen und dem nächsten. Kurz darauf verstand es bereits der jüngste Chor des Programms, die Besucher zu fesseln und mit drei weihnachtlichen Liedern, unter anderem „Dezemberträume“ von Rolf Zuckowski, kindliche Träume vom ersten Schnee und einem wunderbaren Weihnachtsfest zu wecken.

Der Kinderchor unter der Leitung von Theresia Uglik, die den Gesang auf der Gitarre begleitete, war damit allerdings auch schon der „weihnachtlichste“ Akkord des Konzerts. Lediglich einige geistliche Lieder griffen die vorweihnachtliche Stimmung noch einmal auf. Der Männerchor etwa sang „Ave Maria“ von Franz Biebl und „Gnädig und barmherzig“ von August Eduard Grell acappella, der Cantiamo-Chor „Down in Bethlehem“. Horst Schermutzki (Bass) trug die Arie „Sei stille dem Herren“ von Felix Mendelssohn-Bartoldy vor. Außerdem glänzten Carmen Lang (Sopran) und Rudolf Vogl (Tenor) mit anspruchsvollen Soli, darunter „Alleluia“ von Wolfgang Amadeus Mozart und „Lascia Ch’io pianga“ von Georg Friedrich Händel. Der Frauenchor zeichnete sich besonders l durch die gesangliche Wiedergabe der Filmmusik aus „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ aus.

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Derselbe wurde, da Rainer Fenchel krankheitsbedingt ausfiel, ebenso wie der Männerchor von Hans Kaspar Scharf geleitet, der außerdem die Solisten auf dem Klavier begleitete. Jürgen Groh führte das Publikum als Moderator durchs Programm. Das Finale der „stillen Zeit“, nach der das Konzert benannt worden war, bildete schließlich das Lied „Seht, die gute Zeit ist nah“, das sich die hiesige Pfarrerin Christina Koch gewünscht hatte.

sjs

Quelle: op-online.de

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