Kommt bei Besuchern und Ausstellern gut an

Adventsmarkt unterm Kirchturm: Nieder-Roden strahlt

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Stimmgewaltig war der Sound der „Bigsize“-Musiker. Jeder spielte auf einer 15 Kilogramm schweren Tuba.

Nieder-Roden - Glühweinduft, vorweihnachtliche Atmosphäre und viele zufriedene Besucher: Zwei Tage lang erstrahlte der Kirchplatz im bunten Lichterglanz des Adventsmarkts. Von den Besuchern gab es dafür viel Lob.

Die alte Schule bildete mit der St. Matthias-Kirche den malerischen Rahmen des Nieder-Röder Adventsmarktes.

Zum zweiten Mal fand der Markt unter der Schirmherrschaft der Pfarrgemeinde statt. 24 Buden luden am zweiten Adventswochenende zum Stöbern und Verweilen unterm Turm der St. Matthias-Kirche ein. Viele Leckereien gab es auf den Teller oder in den Becher. Von frisch zubereiteten Maronen über Fisch und Schokolade bis zum Kinderpunsch reichte die Auswahl. Kuschelige Felle von Markus Metzgers Schafen gab es ebenso wie selbst gestrickte Wollmützen und Schals. Schön voll und gemütlich wurde es bei Einbruch der Dunkelheit. Zur Eröffnung spielte die Feuerwehrkapelle. „Wir wollen auf die besinnliche Weihnachtszeit einstimmen“, erklärte das Organisationsteam seine Idee. Bereits beim Aufbau habe sie das gezeigte Miteinander und die Hilfsbereitschaft untereinander sehr erfreut.

Klein und gemütlich soll der Nieder-Röder Adventsmarkt sein. Dennoch wird er sich im kommenden Jahr etwas ausweiten, um Platz für mehr Buden und mehr Besucher zu schaffen. Im Laufe des Samstagabends hörte man immer wieder Lob für die drei jungen Männer, die die Tradition des Adventsmarktes vom Arbeitskreis Heimatkunde übernommen haben: Frank Stoffels, Daniel Paukstat und Dr. Christoph Wallek. „Es ist toll, dass die jungen Leute sich so für unseren Stadtteil einsetzen“, betonte ein Besucher.

Die Stimmung war großartig. Zwar fehlten Eis oder Schnee zum perfekten Adventsmarkt, dafür war es aber schön kühl und trocken. Und zumindest am Waffel-Stand erklang die Melodie von „Es schneit, es schneit“ beim Schütteln der Puderzuckerdose. „Voll, aber nicht zu voll“, erklärte ein Ehepaar, das mit dem Enkel zwischen den Holzbuden spazierte. Fasziniert blieb der Kleine immer wieder stehen und bestaunte die bunten Lichter.

Galerie zum Adventsmarkt in Nieder-Roden

Auf der Bühne präsentierte sich die Gruppe „Bigsize“, eine Formation der Feuerwehrkapelle. Jeder Musiker trug eine 15 Kilogramm schwere Tuba vor sich. Abends spielte der Musikverein. Auch der Chor des Kindergartens Birkenhain und die Polyhymnia sangen. Mit Geschichten und Liedern zur Heiligen Nacht bereicherte die Band „Komet“ das Programm. Besonders aufwändig gestaltete sich der Flohmarkt der katholischen Bücherei. Weil der Aufzug im Pfarrheim streikt, mussten 40 Kisten mit 1000 Büchern die Treppen hinauf geschleppt werden. Weitere Abwechslung boten die Weiskircher Modelleisenbahner.

pep

Quelle: op-online.de

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