Weihnachtsmarkt mit acht Ständen vom Regen verschont

Wenn die Lichter am Backhaus glänzen

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Geselliges Gedränge zwischen Kirche und Backhaus: Nach der Absage aus Hainhausen war der Dudenhöfer Weihnachtsmarkt wieder einmal der kleinste der Stadt.

Dudenhofen - Tagsüber Nieselregen, am Abend leidlich trocken - und schon strömten die Besucher zum Dudenhöfer Weihnachtsmarkt, der sich gern der Kleinste nennt. Mit acht Ständen sei das keine Kunst, sollte man meinen.

Dank der Absage aus Hainhausen (sechs Anbieter), trug der Dudenhöfer Markt seinen Namen erneut zu Recht. Auch andere Weihnachtsmärkte im Umkreis würben zunehmend mit dem Motto „so klein, so fein“, berichtete Hans-Jürgen Lange vom Förderkreis für kulturelle Projekte: „Unsere Entwicklungshilfe ist offenbar auf fruchtbaren Boden gefallen.“

„Tochter Zion“ trompeteten Bläser des Musikvereins zum Auftakt vom Kirchturm herab. Unten übernahm ein größeres Ensemble die zweite Strophe. Auf der Treppe vor dem Rektor-Geißler-Haus sang Pfarrerin Christina Koch aus voller Kehle mit.

„Advent ist die Zeit, in der Pfarrer schwierig werden“, sagte sie kurz darauf in ihrer Ansprache. Die Pfarrerin appellierte zu Sensibilität bei der Musikauswahl: „Die Ros‘ ist noch nicht entsprungen. Und herbei oh ihr Gläubigen, aber erst in zwölf Tagen.“ Der Advent als Zeit des Wartens sei wichtig für die Menschen, auch wenn das Warten schwer falle. Es sei gut, auf dem Weihnachtsmarkt fröhlich beieinander zu sein. Man könne man dort aber auch Menschen begegnen, denen es schlechter geht.

Bilder: Weihnachtsmarkt in Dudenhofen

Friede in der Welt und ein friedliches Miteinander in Rodgau formulierten Schirmherr Paul Scherer und Förderkreisvorsitzender Lange als Wunsch fürs neue Jahr. Ob Volkschor, Knallkepp, Feuerwehr, Rotary oder Partnerschaftsverein: Jeder Euro kam einem sinnvollen Zweck zugute. Die evangelische Frauenhilfe stellte sich in den Dienst der Hospizarbeit. Mancher Kunde rundete den Kaufpreis nach oben auf. (eh)

Weihnachtsmarkt in Dudenhofen

Quelle: op-online.de

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