Winterdienst in Rodgau

150 Tonnen Streusalz gebunkert

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Der Schneepflug wird vorbereitet: Bei Wintereinbruch werden pro Einsatz mit 13 Fahrzeugen, darunter drei Feuchtsalzfahrzeuge, rund 165 Kilometer Straßenlänge von Schnee und Eis befreit.

Rodgau - Auch wenn die milden Temperaturen der vergangenen Tage kaum jemand an Winter glauben lassen, bereiten sich die Stadtwerke Rodgau darauf vor, bei Schnee und Eis für freie Fahrt auf den Straßen zu sorgen.

150 Tonnen Streusalz und 7 000 Liter Sole sowie 15 Tonnen Splitt sind eingelagert. „Wenn Schneefall oder Glätte zu erwarten sind, sind unsere rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Rufbereitschaft, um die Straßen von Schnee und Eis zu befreien. Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer hat dabei höchste Priorität“, sagt Stadtwerke-Betriebsleiter Dieter Lindauer. 150 Tonnen Streusalz und 7000 Liter Sole sowie 15 Tonnen Splitt sind eingelagert, um Engpässe bei der Nachlieferung von Streumitteln zu vermeiden. Bei Wintereinbruch werden pro Einsatz mit 13 Fahrzeugen, darunter drei Feuchtsalzfahrzeuge, rund 165 Kilometer Straßenlänge von Schnee und Eis befreit. Dieter Lindauer: „In vielen Fällen leisten wir über das gesetzlich vorgeschriebene Maß Winterdienst.“ Bei starken und anhaltenden Schneefällen bittet der Stadtwerke-Chef jedoch um Verständnis: Die Kapazitäten seien begrenzt und die Mitarbeiter könnten nicht überall sofort im Einsatz sein.

Der Winterdienst konzentriere sich gemäß der gesetzlich vorgeschriebenen Reinigungs- und Verkehrssicherungspflicht auf Straßen und Flächen mit der höchsten Priorität, erklärt Lindauer: „Dazu zählen verkehrswichtige und gefährliche Straßenabschnitte, unter anderem Rettungswege, Hauptverkehrswege, S-Bahnunterführungen und Brücken oder Kreuzungen.“ Um diese Vorgaben zu erfüllen, starten die ersten Streu- und Räumfahrzeuge bereits um 4 Uhr. Hilfe erhalten die Stadtwerke zum Beispiel durch Informationen von zuverlässigen Wetterdiensten und der Glättemeldeanlage, die die Mitarbeiter bei der Wahl des richtigen Zeitpunkts und der richtigen Streumenge für die Einsätze unterstützt.

So kommt ihr Schätzchen gut durch den Winter

Doch auch die Bürger müssen ihren Teil beitragen, um für sichere Straßen zu sorgen. Fürs Räumen und Streuen der Gehwege bei Schnee und Glätte sind in Rodgaus Stadtteilen gemäß der kommunalen Satzung die Anlieger oder die Grundstückseigentümer verantwortlich. Die Verkehrssicherheit muss von 7 bis 20 Uhr gegeben sein. Nachts gibt es weder auf Straßen noch auf Gehwegen eine Winterdienstpflicht. Für die anstehende Kälteperiode ist auch erhöhte Vorsicht im Straßenverkehr notwendig, um die Unfallgefahr zu verringern. Bei winterlichen Straßenverhältnissen sollten Verkehrsteilnehmer möglichst nur die geräumten und gestreuten Straßen nutzen und auf wettertaugliche Reifen wie Winterreifen oder Ganzjahresreifen achten.

Den Winterdienstfahrzeuge muss es möglich sein, schnell durchzukommen. Lindauer: „Falsch geparkte Fahrzeuge erschweren häufig die Winterdiensträumung, das kostet wertvolle Zeit! Nur wenn der Winterdienst und alle Verkehrsteilnehmer gut zusammenarbeiten, kann die Mobilität und Sicherheit im Straßenverkehr gewährleistet werden.“ Das aktuelle Winterdienst-Flugblatt mit den wichtigsten Informationen rund um das Räumen und Streuen bei Schnee und Eis kann auf der Internetseite der Stadtwerke abgerufen werden. (siw)

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Quelle: op-online.de

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