Unter anderem an Triftbrücke und B45

Zahlreiche Sperrungen: Autofahrer brauchen viel Geduld

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Nach mehr als 30 Jahren Dauerbelastung muss die Triftbrücke runderneuert werden. Ab 16. November ist sie gesperrt.

Rödermark - Autofahrern steht ein turbulenter Herbst mit Sperrungen und Umleitungen bevor. Die schlimmsten Behinderungen gibt’s im Süden von Ober-Roden, denn dort lässt Hessen Mobil sowohl die Triftbrücke als auch die Anschlussstelle der B 45 sanieren. Von Michael Löw 

Vier Sperrungen - die erste schon nächste Woche - machen Autofahren wieder einmal zum Glücksspiel. Ab 17. Oktober lässt die Firma Amprion den Gleisanschluss des Umspannwerks an der B 486 erneuern. Deshalb ist die Bundesstraße zwischen Urberach und Offenthal bis 22. Oktober dicht. Die Umleitung führt von Eppertshausen über die K 180 (Thomashütte, Messel) und die L 3317 nach Offenthal und Dietzenbach. Eine Alternative wäre der Weg von Urberach über den Rödermarkring und Waldacker nach Dietzenbach.

Schon vom 13. bis zum 15.Oktober soll der Bahnübergang in der Rilke-/Odenwaldstraße in Ober-Roden erneuert werden. Was drei Tage Vollsperrung zur Folge hat. Dieser Termin steht nach Auskunft des Ersten Stadtrats Jörg Rotter aber noch nicht 100-prozentig fest, denn eine Verzögerung hätte auch Konsequenzen für die Baustelle am Umspannwerk.

Diese beiden Baumaßnahmen sind die berühmten „Peanuts“ zu den Arbeiten an der Triftbrücke und den Zufahrten von der B 459 auf die B 45. Die Runderneuerung der mehr als 30 Jahre alten Triftbrücke beginnt am 26. Oktober. Die Straßenbaubehörde Hessen Mobil setzt zunächst von unten die Widerlager, auf denen die Fahrbahn des Rödermarkrings ruht, instand. Diese Arbeiten beeinträchtigen den Straßenverkehr noch nicht.

Das ändert sich ab 16. November, wenn Hessen Mobil die Brücke von oben saniert. Die B 459 ist deswegen bis 4. Dezember, von der Odenwaldstraße bis zum Abzweig ins Breidert gesperrt. Parallel dazu erneuert Hessen Mobil einen Kilometer weiter südlich die Zufahrten von der B 459 auf die autobahnähnliche B 45. Die Doppel-Baustelle soll Schleichverkehr durch Ober-Roden verhindern.

Das Wichtigste zum Thema Stau

Hessen Mobil schildert Umleitungsstrecken aus: Der Pkw-Verkehr, der ursprünglich an der Anschlussstelle Ober-Roden/Eppertshausen auffährt, muss den Umweg über die Anschlussstelle Urberach und durch Urberach nehmen. Lastwagen über 7,5 Tonnen müssen auf der B 45 bis zur Anschlussstelle Dudenhofen und von dort über die Kreisquerverbindung, die B 459 in Waldacker und den Rödermarkring ins Industriegebiet Ober-Roden fahren. Diese Umleitungen sind auf den Internetseiten von Hessen Mobil, der Stadt und der Wirtschaftsförderung abrufbar. Die schreibt darüber hinaus Rödermärker Unternehmen an und weist sie auf Sperrung und Umleitung hin.

Stadtrat Rotter teilte in diesem Zusammenhang gestern mit, dass Hessen Mobil prüft, ob eine Einfädelspur das Abbiegen aus der Odenwaldstraße auf den Rödermarkring sicherer macht. Breit genug sei die Straße ja. Eine weitere Ampel wenige hundert Meter nach der Aldi-Kreuzung lehnt Rotter aber ab. Die SPD hat beklagt, dass Linksabbieger oft nur mit großen Risiko aus dem Gewerbegebiet auf die Umgehungsstraße gelangen.

Wo Autofahrer am längsten im Stau stehen

Quelle: op-online.de

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