Streit um Straßenbeleuchtung

Koalition will moderne Lichttechnik

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Um die Straßenbeleuchtung geht es bei einem politischen Streit in Rödermark.

Rödermark - CDU und AL/Die Grünen lehnen Einschränkungen bei der Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet ab. Die Fraktionsvorsitzenden Michael Gensert und Stefan Gerl schrieben gestern in einer Pressemitteilung: „Sparmaßnahmen dürfen nicht zu Lasten der Sicherheit der Bürger gehen."

Die Koalition will keine Lampen abschalten, sondern setzt auf innovative Technologien. Gensert und Gerl verstehen die Aufregung der Bürger nicht. Erste Überlegungen, wie Rödermark rund 130.000 Euro bei der Straßenbeleuchtung sparen kann, seien schon vor einem halben Jahr im Bauausschuss diskutiert worden - ohne dass damit eine Entscheidung gefallen sei. „Es hat sich niemand abschließend“, so Gerl und Gensert, „für entsprechende Abschaltungskonzepte ausgesprochen.“ Nach Ansicht von CDU und AL handelt es sich deshalb bei den aktuellen Berichten um eine „Geisterdiskussion“. Scharf wird die FDP kritisiert: „Der FDP scheint das Thema anfänglich nicht wichtig gewesen zu sein. Immerhin hat sie sich ein halbes Jahr lang Zeit für ihre Stellungnahme gelassen.“

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„Noch keine Entscheidung gefallen“

Seit längerem planen die Koalitionsfraktionen Besichtigungstermine in Gemeinden der Region, die mit unterschiedlichen Konzepten bei der Straßenbeleuchtung Erfahrungen sammeln. Darüber hinaus will die Koalition zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Bau, Umwelt, Stadtentwicklung und Energie einen Berichtsantrag zum Einsatz innovativer Technologien und Vorgehensweisen bei der Straßenbeleuchtung einbringen und ist der Auffassung, dass damit die Diskussion versachlicht wird Dazu wollen CDU und AL Experten der HSE einladen.

Bilder von der Christmas World 2013

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(lö)

Quelle: op-online.de

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