Offene Türen in der Berufsakademie

Studieren mit persönlicher Atmosphäre

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Wer so freundlich und gut geschult am Stand der Berufsakademie begrüßt und beraten wird, der lernt die Vorzüge gleich richtig kennen: Virginia Goldmann, Referentin im Prüfungsamt, und Stephanie Linzer, zuständig für Studien- und Studentenbetreuung an der BA und dafür bestens geeignet, da sie selbst hier abgeschlossen hat und aus eigener Erfahrung spricht.

Urberach - „Recruiting Day“ an der Berufsakademie (BA) Rhein-Main: So nennt sich der Tag der offenen Tür, an dem sich das Haus des dualen Studierens in den Bereichen Wirtschaft, Wirtschaftsinformatik sowie Internationaler Betriebswirtschaft und Außenwirtschaft vorstellt.

Etwa 25 große und mittelständische Betriebe nutzten die Möglichkeit, sich interessierten Bewerbern bekannt zu machen. Dazu koordinierte das BA-Team mit Studiengangsleitern, Dozenten und Mitarbeitern die Ströme überwiegend junger Menschen etwa im Abituralter, die sich wirklich interessiert informierten, Vorträge über die Studiengänge anhörten oder Gespräche mit angehenden Unternehmenspartnern führten. Die Jugendlichen, oft begleitet von Freunden oder einem Elternteil, wanderten von Tisch zu Tisch, wo auch derzeitige oder ehemalige Studierende zum Gespräch bereitstanden.

Neben dem jährlichen Tag der offenen Tür nutzt die Berufsakademie seit vorletztem Jahr auch die Vorteile von Speed Datings etwa zum Kennenlernen mit Studienbewerbern. Werbung wird zudem über die Homepage gemacht. Wer über Suchprogramme auf die BA stößt, kann sich direkt über die Website auf offene Stellen bewerben. „Dieses Angebot läuft sehr gut“, freut sich Akademiedirektor Bernd Albrecht. In seltenen Fällen greifen die Firmen vor dem Vertragsabschluss mit einem angehenden Studenten noch auf Doppelinterviews gemeinsam mit BA-Mitarbeitern zurück.

„Wir gehen davon aus, dass bei der Zahl der Rekrutierungen wie bisher die Formel ‚100 + x’ gilt – für ausschließlich duale Studenten ist das sehr viel. Mehr können nicht angenommen werden. 100 Neue werden es sicher sein, dazu eine nicht vorhersehbare Zahl weiterer, aber dann kommt auch die Grenze für uns. Schließlich brauchen wir parallel ja auch entsprechend viele Ausbildungsfirmen.“

Derzeit ist nichts Neues angedacht, „irgendwann werden wir vielleicht einmal auch noch das Wirtschaftsingenieursstudium anbieten, doch erst einmal reicht es“, so Bernd Albrecht. Nicht umsonst ist die BA Rhein-Main die größte Berufsakademie Hessens und auch bald Deutschlands. Woran liegt diese Beliebtheit in einem Ort wie Rödermark? Der Akademieleiter muss nicht lange überlegen: „Praxisorientierung, persönliche Atmosphäre, gute Betreuung durch ein großes Team und die klare Konzentration auf ein duales Studium.“ (chz)

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Quelle: op-online.de

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