Bunte Blumen für die Mensa-Mädels

Betreuung an Trinkbornschule feiert fünfjähriges Bestehen

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Mit bunten Tulpen bedankten sich die auch während der Ferien anwesenden Kinder aus der Schulkindbetreuung bei ihren „Mensa-Feen“, die ihnen täglich leckeres Essen liebevoll vorbereiten.

Ober-Roden -  Luftballons, Tänze, Lieder, von den Kindern gebackene Knusperstangen, Blumen, Umarmungen und viele verdrückte oder offen rollende Tränen: Eine wirklich fröhliche Feier gab’s im Pausenhof der Trinkbornschule zum fünften Geburtstag der Schulmensa.

Eltern, Kinder, Förderverein und Schulkindbetreuung Schülerkiste hatten an der Trinkbornschule Grund zum Feiern: Die Schulmensa besteht sein fünf Jahren. Seit Februar 2011 verköstigt sie Schüler – 90 bis 100 während der Ferien, mehr als 180 während des Schulalltags. Die Mensa ist ein solches Erfolgsmodell, dass es sich die Verantwortlichen nicht nehmen ließen, das auch mal in Worten auszudrücken und den zuständigen Mitarbeiterinnen an der Theke zu danken. Winnie Sattlegger, die pädagogische Leitung der Schulkindbetreuung an der Stammschule, bedankte sich im Beisein der beiden Vorsitzenden des Fördervereins Ursula Roebke und Andrea Schöps und der pädagogischen Leitung der Breidert-Dépendance Britta Daxer für die gute Arbeit der „Mensa-Feen“.

Nadine Rodius sowie Christine Murmann in Vertretung für die leider erkrankte Elizabeta Elkaz waren sichtlich gerührt über so viel Dank. Die Tränen der Überraschung kullerten erst recht, als alle rund 40 trotz der Ferienzeit hier betreuten Kinder mit bunten Tulpen einzeln im Sonnenschein angelaufen kamen und anschließend zu „Wie schön du bist“ und zu „Tagen wie dieser“ kleine Tänze aufführten.

Nach vielen Umarmungen und herzlich-warmen Worten gab’s dann natürlich in der Mensa auch noch Probehäppchen für jedermann, die eingeladenen Eltern etwa: kleine Portionen der beiden Tagesgerichte, in diesem Fall Sojaschnitzel mit Gnocchi oder Hühnchenbeine mit Nudeln – und natürlich jeweils mit Salat und Nachtisch – alles nach der Methode „cook & chill“ tiefgefroren angeliefert und dann mundgerecht vorbereitet.

Mit Blumen bedankte sich auch Marcus Repp, für die Schulen und Kitas zuständiger Abteilungsleiter der Frankfurter Lieferfirma „FPS Catering“ (mit dem ersten EU-Bio-Zertifikat im Rhein-Main-Gebiet), bei den beiden guten Seelen vor Ort: „Es läuft hier ganz wunderbar. Das ist durchaus nicht überall so.“

Jeden Tag liefert FPS die tiefgefrorenen Portionen an, die sich dann im Konvektomat – einer Art Heißluftofen – in die täglichen zwei verschiedenen Gerichte verwandeln. „Ein vegetarisches ist immer dabei; auf Wunsch gibt’s natürlich auch besondere Rücksicht auf Allergien oder Unverträglichkeiten. „Doch auch das gelingt manchmal nur mit liebevoller Unterstützung durch die beiden Damen an der Theke“, erinnert Marcus Repp: „Unser Kartoffelbrei wird natürlich aus frischen Kartoffeln gestampft, und da sind dann schon mal Stückchen drin, die die Kinder sonst oft nicht kennen. Dann lassen die Thekendamen die Kinder schon mal kosten, überreden sie liebevoll zum Probieren und haben immer Verständnis. Mit den Damen vor Ort steht und fällt die Zufriedenheit.“

Mit rund drei Euro Mischkalkulationspreis pro Mahlzeit kommt FPS trotz hochwertiger Zutaten hin. „In den letzten fünf Jahren haben wir, soweit ich mich erinnere, einmal um zehn Cent erhöht – das ist wohl machbar.“ Und wie zum Beweis der lobenden Töne bescheinigt neben ihm die achtjährige Viktoria, die jeden Schultag hier isst, aus vollstem Herzen: „Mir schmeckt’s immer!“ Während ihre Mutter lächelnd ergänzt: „Sie bedauert immer nur, dass es nur eine Portion für jeden gibt!“

Die Mensa der Trinkbornschule ist also eine Erfolgsgeschichte seit fünf Jahren. Und das nicht zuletzt dank der Menschen, die sie leiten und sich immer wieder etwas Neues für die Kinder einfallen lassen. Die Mensa dient nicht nur der Nahrungsaufnahme, sondern ist ein Ort der Begegnung, zum Feiern ebenso wie zum Basteln oder Spielen. „Wir freuen uns jeden Tag auf diese Mensa“, fasst es Winnie Sattlegger ihre Empfindungen in prägnante Worte.

chz

Quelle: op-online.de

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