Gäste aus der Partnergemeinde beim Brückenfest

Freundschaft zu Tramin neu besiegelt

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Tramins Bürgermeister Wolfgang Oberhofer und sein Rödermärker Amtskollege Roland Kern besiegelten die Partnerschaft aufs Neue; Vorgänger aus beiden Gemeinden haben die Zeremonie verfolgt.

Urberach - Der Brückenfest-Sonntag stand ganz im Zeichen von 40 Jahren Städtepartnerschaft mit Tramin. Rund 60 Gäste waren am Freitag schon mit dem Bus angekommen und hatten am Samstag ein Frankfurt-Programm geboten bekommen.

Extra mit dem Zug vom Bodensee nachgereist war der Dirigent des Feuerwehr-Blasorchesters, das zum Frühschoppen aufspielte. Bürgermeister Wolfgang Oberhofer - nach dem Tod seines Vorgängers erst seit Mai dieses Jahres im Amt - freute sich über den herzlichen Empfang und staunte anschließend über das Freiluftkino ebenso wie am Sonntag über den vollen Park. „Ich wollte ja frei reden, aber ich war mir nicht sicher, ob mir heute mein Verstand folgt, nach einer Nacht in Rödermark - deshalb hab ich mir meine Worte lieber aufgeschrieben“, eröffnete Wolfgang Oberhofer die kurze Zeremonie zur neuerlichen Vertragsunterschrift und hatte damit die Herzen aller Zuhörer gewonnen und ihr Lachen obendrein.

Wie sein Amtskollege Roland Kern betonte auch er, dass es besonders wichtig sei, diese Partnerschaft auch der Jugend nahe zu bringen, und übergab zu guter Letzt Gastgeschenke von Traminer Schürzen bis zu einem Fässchen und dem passenden Gewürztraminer, „den ihr auf der nächsten Stadtratssitzung verkosten könnt, wenn ihr euch vorher anständig verhalten habt!“ Der Jubel des vollständig vertretenen Magistrats war ihm sicher, und das Rödermärker Stadtoberhaupt leitete damit auch gleich weiter: „Frisches Blut, frischer Wein und frische Arbeitskleidung. Da kann’s ja weitergehen!“ Und weiter ging es mit dem gemeinsamen Pflanzen und Angießen eines Ginkgo-Baumes im Park am Entenweiher, der frei nach Johann Wolfgang von Goethe die Verbundenheit der beiden Gemeinden symbolisieren soll.

Brückenfest am Urberacher Entenweiher: Neue Motive

Das Brückenfest-Programm im Park ging danach ebenfalls weiter. Hier stellten sich helfende Einrichtungen von den Seniorenlotsen bis zum Ehrenamtsbüro vor, und hier sorgte die Künstlergruppe KiR für Kreativität im Park. Im immer wieder kräftig niederprasselnden Regen endete das gelungene Rödermärker Brückenfest mit einem interreligiösen Friedensgebet. (chz)

Quelle: op-online.de

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