CDU-Generalsekretär Dr. Tauber lobt seine Partei

Schon 70 Jahre auf der Erfolgsspur

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Keine Orwischer Keramik, sondern Spielzeug für große Jungs: Rödermarks CDU-Vorsitzende Patricia Lips bedankte sich beim Gastredner Dr. Peter Tauber mit einem Lego-Bauset.

Rödermark - 70 Jahre wird die CDU Deutschland im Herbst; sie erfand sich damals ganz neu und war damit auch Wegbereiter für die deutsche Verfassung, die erst später in Kraft trat.

„115 unserer Mitglieder sind tatsächlich 70 Jahre dabei, die Ältesten unter ihnen sind 102 Jahre – und sind ihr immer noch treu“, verkündete Dr. Peter Tauber, Bundestagsmitglied und seit 2013 Generalsekretär der CDU Deutschland und aus der hessischen Jungen Union gewachsen. Sein Thema als Gastredner beim Haspelessen der Rödermärker Union in der Kulturhalle: „Wo stehen wir und wo sind wir hergekommen?“

Der Referent erläuterte die Gründe dieser 70-jährigen Erfolgsgeschichte bis hin zur derzeitigen Koalition in Hessen: „Die Zusammenarbeit klappt, denn wir haben hier – anders als in Baden-Württemberg – die Grünen an die Hand genommen“. Die Partei hatte bei ihrer Gründung aus den Fehlern der Weimarer Republik gelernt und sich auf das konzentriert, was verbindet: „Nur deshalb sind bei uns längst Katholiken und Protestanten in einer gemeinsamen Partei.“ Damals mussten 15 Millionen Heimatvertriebene integriert werden. Das müsste heute mit weit weniger Menschen wohl erst recht zu schaffen sein.

Doch schafft die Partei angesichts der Fülle von weltweiten Problemen von Syrien bis Ebola und von der Ukraine und Russland bis Griechenland auch die Zukunft über die Zeitenwende des Jahres 2014 mit dem Bruch des Völkerrechts durch Russland und den Konflikten zunehmender Globalisierung hinaus? Dr. Tauber ist sich dessen sicher. Der Generalsekretär der CDU Deutschlands und Mitglied des Deutschen Bundestags begründete seine Zuversicht mit den zwei entscheidenden Stärken seiner Partei: sie hat sich in den letzten 70 Jahren nie grundlegend verändert, immer standen das „C“ (wegen dem heutzutage sogar muslimische Mitbürger in die Partei eintreten), die soziale Marktwirtschaft sowie die Liebe zum Vaterland im Zentrum.

Zugleich aber erfinde sich die Partei, die anfänglich etwas völlig Neues war im Parteiengefüge, immer wieder neu: „Das ist heutzutage notwendig, das müssen wir tun! Nur dann wird die Partei gewählt.“ Und ein Weiteres steht für Tauber fest: „Wie werben wir eigentlich für uns und unser Land? Das machen wir noch nicht gut, da müssen wir besser werden!“ Gerade auch gegenüber neu zu uns kommenden Menschen müssten wir mehr über unsere Geschichte und unsere Zukunft reden. Dann werde die Geschichte der CDU gut weitere 70 Jahre währen, vor allem auch wenn sie für sich werbe. Der Erfolg dieser Eloge auf die Partei ließ nicht lange auf sich warten: am Nachbartisch meldete sich umgehend ein neues Mitglied an, sehr zur Freude der rund 300 zum Teil hochrangigen Gäste im Saal, die allesamt das traditionelle Haspelessen genossen hatten und nun zum geselligen Teil übergingen. Dr. Peter Tauber kennt Rödermark und die Kulturhalle – nicht zuletzt seit er genau hier vor zehn Jahren zum Vorsitzenden der hessischen Jungen Union gewählt wurde – in seinem Gefolge Jörg Rotter als Stellvertreter. Er wurde mittlerweile in der Bundespolitik ansässig, Jörg Rotter zum Ersten Stadtrat Rödermarks, der seinem langjährigen Weggefährten zum Abschied das Original einer Zeichnung überreichte, die beide zusammen bei ihrer Verabschiedung aus eben diesen Ämtern damals zeigt.

Mit einem eher untypischen Geschenk bedankte sich Rödermarks CDU-Vorsitzende Patricia Lips, Weggefährtin von Dr. Tauber in Berlin. Sie würdigte seine Freude an Spielen mit einem Lego-Bausatz.

chz

Quelle: op-online.de

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