Haft und Entziehung 

Amphetamine-Dealer muss ins Gefängnis

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Symbolbild

Ober-Roden - Ein 33-Jähriger muss fünf Jahre und vier Monate ins Gefängnis, weil er 44 Kilogramm der synthetischen Droge Amphetamin verkauft und bei seiner Festnahme Polizeibeamte aufs Übelste beleidigt hat.

Die zwölfte Strafkammer des Landgerichts Darmstadt ordnete außerdem eine Entziehungskur für den Mann an, der seit seinem 14. Lebensjahr Rauschgift nimmt. Er war durch seine Beschaffungskriminalität schon elf Mal mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Strafe von sechseinhalb Jahren gefordert, die Verteidigung hatte für ein milderes Urteil plädiert - ohne allerdings einen Zeitraum zu nennen.

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Die Polizei war dem Rauschgifthändler eher zufällig auf die Schliche gekommen. Eine Nachbarin hatte sie Ende Mai alarmiert, weil sie nebenan einen handfesten Streit zwischen dem 33-Jährigen und seiner Freundin vermutete. Als die Beamten in die Wohnung kamen, war der Frau nichts passiert. Aber ihnen fielen auf dem Wohnzimmertisch Tütchen mit verdächtigem weißem Pulver und Dealerutensilien wie eine Feinwaage oder ein Notizbuch mit vermeintlichen Liefermengen auf. Ein Spürhund fand an drei Stellen 1,8 Kilo Amphetamine. Ihr Verkauf hätte auf der Straße bis zu 10.000 Euro gebracht. Im Prozess gestand der Dealer den Besitz dieser 1,8 Kilo Amphetamine sowie von 30 Gramm Haschisch ein. Nach seiner Verhaftung hatte er sich der Polizei gegenüber weit redseliger gezeigt und offen von 44 Kilo Amphetaminen gesprochen.

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Quelle: op-online.de

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