FDP-Bürgermeisterkandidat Gast bei Freien Wählern

Kruger präsentiert sich als Macher

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Tobias Kruger diskutierte mit den Freien Wählern.

Urberach - Tobias Kruger (FDP) war der dritte Bürgermeisterkandidat, der mit Mitgliedern und Sympathisanten der Freien Wähler diskutierte.

In einem knapp einstündigen Vortrag präsentierte der Partei- und Fraktionsvorsitzende der Rödermärker Liberalen den wieder zahlreichen Zuhörern seine Vorstellung von einer Stadt mit ihm als Bürgermeister. Krugers Leitlinie quer durch alle Themen war sein Bestreben, in Rödermark wieder etwas bewegen zu wollen und das lange gepflegte „hätte“ und „könnte“ durch ein klares „machen“ zu ersetzen. Man müsse Visionen von der Zukunft haben, und alle Vorschläge und Ideen seien es wert, diskutiert zu werden.

Die „Grüne Mitte“ will Kruger im Wesentlichen unangetastet lassen und als Naherholungsgebiet nutzen. Gleichzeitig müssten jedoch neue Gewerbegebiete und Flächen für den dringend erforderlichen Wohnungsbau erschlossen werden. Dies will der FDP-Kandidat vor allem an den Rändern Rödermarks tun - zum Beispiel an den Ortsausgängen Richtung Messel und Offenthal sowie zwischen Ober-Roden und Waldacker.

Die Haushaltskonsolidierung darf nach Ansicht Krugers keine höheren Steuern oder Gebühren für die Bürger bringen. Er will dieses Ziel vor allem durch Einsparungen in der Verwaltung wie dem effektiven Einsatz von E-Government erreichen.

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Eine Straßenbeitragssatzung lehne er „eigentlich“ ab, erklärte Kruger und relativierte diese Aussage umgehend: wiederkehrende Beiträge seien angesichts des riesigen Rückstaus von Straßensanierungen kaum abwendbar. Kruger will vieles auf den Prüfstand stellen. Als Beispiel nannte er die nur einen geringen Teil der Kosten deckenden Kita-Beiträge. Vereinsförderung solle nicht mehr nach Mitgliederzahlen, sondern nach dem Beitrag der Vereinsarbeit für das Gemeinwohl gestaltet werden.

Nach seinem Vortrag diskutierte Kruger mit dem Publikum über die „Grüne Mitte“, städtebauliche Planung und Verkehrsführung. Zum Abschluss der Vorstellungsreihe erwarten die FWR noch den CDU-Kandidaten und hoffen, dass Jörg Rotter bald wieder vollständig gesund ist und sich den Fragen der Bürger stellen kann. (lö)

Quelle: op-online.de

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