Überbringer des Friedenslichts

Flamme leuchtet im Rathaus

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Die „Pumas“ mit ihren Gruppenleitern Max Sturm und Felix Breimer brachten die Kerze ins Urberacher Rathaus zu Erstem Stadtrat Jörg Rotter.

Urberach - Es geht um eine kleine Flamme, die sich von der Geburtsgrotte Jesu Christi in Bethlehem auf den Weg macht, um allen Menschen in der Adventszeit als Zeichen für Frieden und Völkerverständigung zu leuchten: Im Mainzer Dom hatte die Leiterrunde der Urberacher Pfadfinder das Friedenslicht in Empfang genommen.

Noch am selben Abend brannte es im Pfarrhaus, am nächsten Tag im Haus Morija. Die „Pumas“ – so nennen sich die sieben bis neun Jahre alten Wölflinge der „Gralsritter“ von St. Gallus – mit ihren Gruppenleitern Max Sturm und Felix Breimer brachten sie die sorgsam gehüteten Kerze ins Urberacher Rathaus zu Erstem Stadtrat Jörg Rotter. Der sorgte dafür, dass das Friedenslicht wieder seinen Platz im Rathausfenster neben der Krippe fand.

Seit mehr als zehn Jahren fahren Rover und Leiter aus Urberach am dritten Adventssonntag nach Mainz, wo im Dom feierlich das Licht von Mensch zu Mensch, von Pfadfinder zu Pfadfinder weitergegeben wird. Das vom Österreichischen Rundfunk in der Geburtsstadt Jesu entzündete Licht wird alljährlich an diesem Termin an Pfadfindergruppen aus ganz Europa weitergegeben. Anschließend wird die kleine Flamme mit dem Zug in über 30 deutsche Städte gebracht und dort in Aussendefeiern an die Gruppen gegeben, die es an Weihnachten in vielen regionalen und lokalen Aktionen an „alle Menschen guten Willens“ weiterreichen.

Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem und sorgen dafür, dass dieses Weihnachtssymbol der Hoffnung auf Frieden an Heiligabend in Wohnzimmern, Kirchengemeinden, Krankenhäusern, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften und Justizvollzugsanstalten leuchtet. Insbesondere in diesem Jahr hoffen die Pfadfinder wegen der kriegerischen Auseinandersetzungen in vielen Teilen der Welt auf Frieden und stellen die Aktion diesmal unter das Motto „Friede sei mit dir – Shalom – Salam“.

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Quelle: op-online.de

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