Grüne wählen Rechtsanwältin an ihre Spitze

Perihan Demirdöven neue AL-Chefin

+
Perihan Demirdöven (Vorsitzende) bildet mit ihren Stellvertretern Tobias Pötzsch und Thomas Graf und Schatzmeister Michel Simon (von links) die neue Spitze der AL Rödermark.  

Rödermark - Nach mehr als 15 Jahren im Vorstand, die meiste Zeit davon an dessen Spitze, gab Eckhard von der Lühe die Führung der Anderen Liste (AL) auf eigenen Wunsch ab. Die Parteimitglieder wählten Perihan Demirdöven einstimmig zur neuen Vorsitzenden.

Die 38-jährige, aus Urberach stammende Rechtsanwältin ist Fraktionsvorsitzende neben Stefan Gerl und stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin. Als Stellvertreter stehen ihr, ebenfalls einstimmig gewählt, der 55-jährige Arbeitsrechtler Thomas Graf und der 27-jährige Verwaltungsbeamte Tobias Pötzsch sowie der ebenfalls neue Schatzmeister Michel Simon zur Seite. Ihre Vorgänger Michael Uhe-Wilhelm, Lisa Gericke-Emmel und Eckhard von der Lühe, der die AL stets „wie eine Lokomotive von Erfolg zu Erfolg gezogen hat“, wurden mit viel Beifall verabschiedet.

In einem ausführlichen Rechenschaftsbericht betonte die Partei- und Fraktionsspitze die gute Zusammenarbeit innerhalb der Koalition mit der CDU. Das Bündnis habe in dreieinhalb Jahren vieles auf den Weg gebracht und gemeinsame Ziele erreicht, die vertrauensvolle Zusammenarbeit spiegele sich auf allen Ebenen wieder. Die Arbeit der Koalition sei „ein Glücksfall für Rödermark“, sagte von der Lühe.

Das gemeinsame Ziel eines ausgeglichenen Haushaltes werde bis 2018 erreicht. Inhaltlich wurde besonders auf Anträge und Projekte im Jugend-, Senioren- und Integrationsbereich eingegangen. Auch die Lage der Flüchtlinge in Rödermark bewertet die AL positiv, da die Stadt in der Lage ist, sie in Wohnungen unterzubringen und nicht wie andernorts in Gemeinschaftsunterkünften. Weitere Themen waren der dauerhafte Schutz der Grünen Mitte und der aktuell beschlossene Bebauungsplan zur Sanierung der Industrie-Altlasten in der Odenwaldstraße.

Top 10 der unbeliebten Berufe

Top Ten der unbeliebten Berufe

Quelle: op-online.de

Kommentare